Das vormals zum Oberamt Dringenberg gehörig gewesene, hernächst aber davon separierte Amt Beverungen (Bewerungen) betreffend
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Loculus XXVII, Paket E Nr. 1/2-23
B 414 Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg
Fürstbistum Paderborn, Oberamt Dringenberg >> 22. Miscellanea
1641-1691
Enthaeltvermerke: enth.: 1/2) Sämtliche einwohnenden und pachtschuldigen Meier zu Bewerungen (Bewerungen) supplicieren um Nachlaß ihrer Heuer, 19. Dez. 1641; 1) Ein Brüchten-Register, so zu Beverungen (Bewerungen) de Anno 1637 auf Ostern angefangen und sich den 17. Januarii Anno 1642 inclusive geendiget; 2) Ein Holz-Brüchten-Register des incerto Anno; 3) Register über Einnahmen und Ausgaben der Beverungischen Brüche, Anno 1642; 3 1/2) Ein altes Verzeichnis der jährlich fallenden Rauch-Hühner aus Beverungen (Bewerungen), auch Hühner und Eier aus den Möllen, imgleichen der Eier aus den Höfen vor Beverungen (Bewerugen), incerto Anno; 4) Herr Land-Drost von Westphalen notificiert dem Rent-Meister Walther Heising, daß Frantz Burchardt von Oeynhausen bei der Paderbornischen Hof-Kammer einen mit Namen Möller zum neuen Richter und Licent-Einnehmer zu Beverungen (Bewerungen) recommendiert habe, vermeinet, solches hätte beim Amt Dringenberg geschehen müssen, worüber Information verlanget, 17. Juni 1642; Walther Heising berichtet hierauf, daß ein Beverungischer Richter niemals von der Cantzley sondern von dem Oberamt angeordnet [sei], 28. Juni 1642; 5) Der neue Richter Joannes Müller berichtet an Rent-Meister Walther Heising von verschiedenen Sachen, in Specie wegen der Beverungischen Mülller und deren Rückstand, 15. Dez. 1642; 6) Henrich Albrecht, der abgestandene Richter, referiert wegen des Einzugs oder Bürger-Gelds, daß solches noch nicht erhalten können, 18. Dez. 1642; 6 1/2) Concept [eines] Berichts des Rent-Meisters Walther Heising wegen der Beverungischen Schaf-Trift, item wegen Hühner und Eier, incerto Anno; 7) Schreiben des Drosten Westphalen an Rent-Meister Walther Heising wegen eines erschossenen Acker-Knechts, daß solche und dergleichen Excesse immediate zum Amt Dringenberg gehörig [seien] und daß der Richter solches nicht an den von Oeynhausen verweisen müsse, weshalb demselben eine Correction zu geben, 12. Mai 1644; 7 1/2) Herr Amts-Droste von Westphalen rescriebiert, daß er den Holzförster-Dienst zu Beverungen (Bewerungen) des Herrn Domdechanten seinem gewesenen Wildschützen Adam zu Beverungen (Bewerungen) hinwieder verliehen, 2. April 1646; 8) Specificatio, was auf die osterliche Rechnung de 1648 des Amts Beverungen (Bewerungen) bezahlt werden kann; 9) Monita über Beverunger und Heerster (Hersteller) Rechnung, worin unter anderem wegen des unnötigen Beverungischen Richters Meldung geschieht; 10) Protocollarischer Contract wegen der Papier-Mühlen zu Beverungen (Bewerungen), 17. Febr. 1649; 11) Bericht und Anwort auf die Dubia und Notabila bei der Beverungischen Rechnung de 1650 gemacht; 12) Concept [eines] Contracts, so mit Hans Haggemeyer wegen Auferbauung der verbrannten Mahl-Mühle (-Müllen) gemacht, 1. April 1657; 13) Quittung über bezahltes Gehalt des Richters zu Beverungen (Bewerungen), 4. April 1663; 14) Concept zweimaligen Schreibens des Rent-Meisters Wilhelm Heising an die Regierung zu Corvey wegen abzuhaltenden Samt-Gerichts zum Jacobs-Berge, 4. 1663 und 14. Nov. 1664; 15) Excuse-Schreiben, so von Höxter (Huxar) kommen wegen nicht erfolgter gründlicher Antwort , 18. Nov. 1664; 16) Commissio Hochfürstlicher Hof-Kammer, um die von dem Fürstlichen Papier-Macher zu Beverungen (Bewerungen), Hanß Peter Lüttman, geforderte Reparationes zu besichtigen und darüber zu berichten, 5. Nov. 1689; 17) Concept dreier Berichte, so hierüber abgestattet, 5. Dez. 1689, 12. Juli 1690 und 20 März 1691; 18) Untertänigste Erinnerung und Suchen nebst beigelegten Sagenschneiders und sonstigen Rechnungen des zeitigen Papier-Meisters zu Beverungen (Bewerungen) ut intus, 1691; 19) Rescriptum Camerae, um wegen des Rückstands des Beverungischen Papiermachers wie auch wegen des abermals sich begebenen Schadens zu berichten, 6. April 1691; 20) Protocollum Commissionis Bürgermeister und Rat zu Beverungen (Bewerungen) betreffend, in pucto confirmandorum Privilegiorum, 4. Nov. 1710; 21) Concept [eines] Berichts, so der Rent-Meister Widenbrück bei Einschickung des vorhergehenden Protocolls abgestattet [habe], 23. Jan. 1711; 22) Concept einer Holz-Verordnung, so der Waldungen halber der Stadt Beverungen (Bewerungen) vorgeschrieben worden, Anno incerto; 23) Schreiben des Rent-Meisters Gronefeldt zu Beverungen (Bewerungen) wegen auf der Rothischen Grenze, jedoch auf Beverungsischem Grund, ungebührlich vorgenommenen Pfändung und verübten Schlägereien, 10. Juni 1733; 24) Protocollum Commissionis wegen durch den unterm 7. August 1738 entstandenen Hagelschlag den Feldfrüchten, in Specie um Beverungen (Bewerungen), zugefügten Schadens
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:11 MEZ
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