Die Eheleute Konrad Let und Anna Mesmerin von Schwendi zu Rißtissen verkaufen an Walburga von Schienen, geborene von Stadion, der Witwe des verstorbenen Sixt von Schienen zu Gamerschwang, und ihren Kindern ihre Erbgerechtigkeit an ihrem Gut zu Rißtissen mit allen Rechten und Gerechtigkeiten als freies Eigen für 140 pf hl und bestätigen die Bezahlung der Kaufsumme. Genannt werden die zwischen Hans Hasen und dem Zacharias gelegene Hofreitin mit den zugehörigen zwei Jauchert Acker in jedem Esch, ein Jauchert im Toschenacker bei Lienhart Henlin und dem Schuhmacher, ein Jauchert hinter dem Baumgarten zwischen Jecklin Sauer und dem Wolfgang, ein Jauchert vor der Kretenmacher Gasse zwischen dem Acker von Bastian Schuhmacher und Palin Schoch, ein Jauchert auf der Hechin hinter der Kirche, das an Hans Santher angrenzt, ein Jauchert hinter dem Garten von Hans Santher zwischen Palin Schochen und dem Jauchert von Bastian Schuhmacher (Schuchmar), ein Jauchert an der Achenfurt, die an die Riß grenzt und zwischen dem Jauchert von Konrad Hagen und den beiden Furchen von Hans Stainlin liegt und fünf Tagwerke Wiesmahd in Rißtissen zwischen Marx Klassen und Lenzen Kronen. Aus dem Gut werden jährlich drei pf hl Heugeld, zehn Mittelen Roggen, zehn Mittelen Hafer, ein Viertel Öl, zwei Weisateier, zwei Herbsthühner und zwei Fastnachtshennen als Zinsen entrichtet. Die Aussteller versprechen Rechteverzicht, Bürgschaftsleistung und Schadloshaltung.