Julius von Bülow, Fürstl. Br. Lün. Statthalter, Geh. u. Kammer Rath, Hauptmann auf Campen, Erbgesessen auf Essenrode, belehnt den Braunschweig. Bürgermeister Werner Kalm, des sel. Werners Sohn u. seine Söhne und seinen Bruder Franz, ferner: Christoph u. Curdt Kalm, des Bürgermeisters Curdt Kalm Söhne, Heinrich, Albrecht u. Franz Kalm, des sel. Kämmerers Heinrich Söhne, u. Jürgen Kalm, des sel. Franz' Sohn, mit 2 Bauhöfen zu Flechtorf, welche zuvor Heinrich Kalm von dem Aussteller zu Lehn getragen hat. gegeben.. den 19. Juny n. Chr.. geburt 1632. Mit Unterschr. Siegel verloren.
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Julius von Bülow, Fürstl. Br. Lün. Statthalter, Geh. u. Kammer Rath, Hauptmann auf Campen, Erbgesessen auf Essenrode, belehnt den Braunschweig. Bürgermeister Werner Kalm, des sel. Werners Sohn u. seine Söhne und seinen Bruder Franz, ferner: Christoph u. Curdt Kalm, des Bürgermeisters Curdt Kalm Söhne, Heinrich, Albrecht u. Franz Kalm, des sel. Kämmerers Heinrich Söhne, u. Jürgen Kalm, des sel. Franz' Sohn, mit 2 Bauhöfen zu Flechtorf, welche zuvor Heinrich Kalm von dem Aussteller zu Lehn getragen hat. gegeben.. den 19. Juny n. Chr.. geburt 1632. Mit Unterschr. Siegel verloren.
NLA WO, 114 Urk, Nr. 347
NLA WO, 114 Urk Familie von Kalm
Familie von Kalm >> 1 I. PassivLehen >> 1.10 K - Adel >> 1.10.6 K6 - v. Bülow
19.06.1632
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ