Graf Heinrich von Veringen verkauft an die Grafen Eberhard und Ulrich von Württemberg die Pfandschaften und alle Rechte an Burg und Stadt Veringen mit allem Zubehör (Dörfer, Weiler, Leute und Güter), die ihm von den Herzögen von Österreich für 1380 Mark Silber (1400 Mark Silber 20 Mark minner) versetzt sind, worüber er und sie einen Brief haben, für 2320 Pfund gutter Heller. Bis zur völligen Bezahlung dieses Betrages soll der Aussteller Burg und Stadt Veringen innehaben und nutzen. Der Aussteller verspricht, den Grafen von Württemberg Veringen so, wie es ihm versetzt ist, für 2320 Pfund guter Heller zu lösen zu geben. Erfolgt die Lösung vor dem 23. April (Georg), sollen sie die Nutzungen dieses Jahres haben; erfolgt die Lösung später, steht die Nutzung dem Aussteller zu. Wenn die Grafen von Württemberg die 2320 Pfund Heller bezahlt haben, sollen sie Veringen erhalten und alle Briefe, die der Aussteller von den Herzögen von Österreich hat. Von den ihm zu Veringen versetzten Gütern hat der Aussteller das Dorf Enslingen (Enßlingen) (1) für 730 Pfund Heller an Graf Eberhard von Landau (Landawe), den Weiher (wiger) daselbst für 100 Pfund Heller an Heinrich von Hornstein von Wilflingen (Welflingen), eine Fischentz zu Sigmaringen für 60 Pfund Heller an Egg von Reischach (Rischach) und einen Hof zu Benzingen für 110 Pfund Heller an Burch(ard) von Jungingen verpfändet. Diese Güter sollen die von Württemberg für die gleichen Summen auslösen; davon soll dem Aussteller an den 2320 Pfund Heller nichts abgehen (1) Langenenslingen

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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