Schichtungssache Althaus
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B-Vormund, 227
B-Vormund Vormundschaften (Causae pupillares)
Vormundschaften (Causae pupillares) >> 1701-1800
1770
Enthält: Der Knopfmacher Christoph Balthasar Althaus hat aus erster Ehe mit der verstorbenen Maria Gertrud Strenning drei Söhne (darunter Johan Herman Anton) und eine Tochter Anna Maria Sofia, die mit dem Schreiner Johan Henrich Spinne verheiratet ist. In zweiter Ehe ist er mit Katharina Elisabeth Sterneberg verheiratet. Am 19.02.1770 setzt er sich mit seinen Söhnen, welche durch den Pelzmachergildemeister Johan Bernard Hölle und den Schreiner Johan Christoph bevormundet werden, auseinander. Anlagen: I. Testament des Minoriten-Novizen Johan Herman Strenning (Klostername: Theodor, später Guardian in Dortmund) vom 12.10.1750; II. Verzeichnis des Nachlasses der Eltern der minderjährigen Geschwister Maria Gertrud und Johan Herman Strenning, wohnhaft im Drubbel am Roggenmarkt, aufgenommen auf Ersuchen der Vormünder, nämlich des Pastors Theodor Breé von St. Lamberti und des Schuhmachers Herman Hormeyer am 19.4.1741. Zeugen: Schuhmachergeselle Johan Herman Langenberg und Knopfmachergeselle Herman Voss. Notar: Johan Henrich Kersting.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:27 MEZ