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Angelegenheiten der Pfarre zu Ferndorf
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 22. Siegensche Städte, Ämter, Flecken, Dorfgemeinden und Höfe ausschließlich der Stadt Siegen >> 22.5. F
(1463) ca. 1490-1600
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Inhaltsverzeichnis; Copia praesentationis seu collationis ecclesiae in Ferndorf von 1463; Alte Kompetenz der Pfarre zu Ferndorf (ca. 1490); Abschriften aus dem Pfarrregister zu Ferndorf (1503); Befehle des Grafen Wilhelm zu Nassau-Dillenburg betreffend die Frühmesse (1534-1537); Bericht des Schultheißen Arnt von Lorch an den Rentmeister zu Siegen über die Kirchenrechnung zu Ferndorf (1540); Inventar aller Zinsen und Renten der Pfarre zu Ferndorf (1540); Bericht des Wirtes Hannes zu Ferndorf über die Kirchenrechnung (1541); Verzeichnis der empfangenen Attendorner Renten (1561); Berichte des Pastors Jacob Behn zu Ferndorf an den Amtmann zu Siegen über den Zehnten (1571); Bericht des Hans Schmeltzer und Heilmann Jung zu Ernsdorf an den Siegener Amtmann über eine Kornlieferung (1571); Schätzung der Kirchengüter zu Ferndorf und Fellinghausen (1574); Supplik des landsässigen Adels sowie der Gemeinde und des Kirchspiels Ferndorf wegen Anordnung eines Pastors (17.04.1575); Quittungen des Henrich Schickardt (1575); Kirchenrechnung zu Ferndorf von 1576; Verzeichnis der Pfarrgüter zu Ferndorf (1577); Auszug aus einem Lehnbrief des Pastors Georg Stöver zu Ferndorf über die Belehnung von Pfarrgütern (18.06.1585); Schreiben des Rentmeisters Philipp Schomler an Pastor Georg Stöver zu Ferndorf wegen der Anlegung eines Kirchhofs (03.09.1597). Korrespondenten u.a.: Schultheiß Arnt von Lorch, Wirt Hannes (Ferndorf), Pastor Jacob Behn (Ferndorf), Hans Schmeltzer (Ernsdorf), Heilmann Jung (Ernsdorf), Philipp von und zu der Hees, Hans Georg von und zu der Hees, Christoph von Selbach genannt Lohe, Margaretha von Wischel geborene von Hatzfeld zu Langenau, Wolfgang Crellius, Rentmeister Philipp Schomler.
80 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.