Gesundheitsamt Aurich (Bestand)
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NLA AU, Rep. 76
Nds. Landesarchiv, Abt. Aurich (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.1 Staatliche Aktenbestände >> 1.1.1 Fachbehörden (bis heute) >> 1.1.1.3 Gesundheit, Arbeit und Soziales
1934-1991
Bestandsgeschichte: Rep. 76 Gesundheitsamt Aurich
Am 1. April 1935 wurden staatliche Gesundheitsämter eingerichtet, denen die bisher durch Kreisärzte ausgeübte Gesundheitsaufsicht übertragen wurde. Damit entstanden auch im Gesundheitswesen eigene Fachbehörden, in diesem Fall bedingt auch durch die besondere Gesundheitspolitik des Dritten Reiches. 1977 wurden die Gesundheitsämter kommunalisiert und dem jeweiligen Landkreis überwiesen. Das Staatsarchiv verwahrt Akten aus dem Zeitraum, in dem die Gesundheitsämter Landesbehörden waren.
Da die Erbgesundheitsgerichte der NS-Zeit keine registraturführenden Behörden waren, wurden die Akten des für den Regierungsbezirk Aurich zuständigen Erbgesundheitsgerichts Aurich, das dem Amtsgericht Aurich angegliedert war, nach Beendigung des Verfahrens dem Gesundheitsamt zur Aufbewahrung übergeben, in dessen Zuständigkeitsbereich die betreffende Person wohnte. Von dort gelangte die Verfahrensakte, soweit sie erhalten geblieben ist, 1996 ins Staatsarchiv.
Mit der Kreisreform von 1978 wurde das Gesundheitsamt Aurich mit dem Gesundheitsamt Norden zusammengelegt. Die von dort abgegebenen Akten enthalten einen Restbestand an sog. Sippen- und Erbgesundheitsgerichtsakten.
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Am 1. April 1935 wurden staatliche Gesundheitsämter eingerichtet, denen die bisher durch Kreisärzte ausgeübte Gesundheitsaufsicht übertragen wurde. Damit entstanden auch im Gesundheitswesen eigene Fachbehörden, in diesem Fall bedingt auch durch die besondere Gesundheitspolitik des Dritten Reiches. 1977 wurden die Gesundheitsämter kommunalisiert und dem jeweiligen Landkreis überwiesen. Das Staatsarchiv verwahrt Akten aus dem Zeitraum, in dem die Gesundheitsämter Landesbehörden waren.
Da die Erbgesundheitsgerichte der NS-Zeit keine registraturführenden Behörden waren, wurden die Akten des für den Regierungsbezirk Aurich zuständigen Erbgesundheitsgerichts Aurich, das dem Amtsgericht Aurich angegliedert war, nach Beendigung des Verfahrens dem Gesundheitsamt zur Aufbewahrung übergeben, in dessen Zuständigkeitsbereich die betreffende Person wohnte. Von dort gelangte die Verfahrensakte, soweit sie erhalten geblieben ist, 1996 ins Staatsarchiv.
Mit der Kreisreform von 1978 wurde das Gesundheitsamt Aurich mit dem Gesundheitsamt Norden zusammengelegt. Die von dort abgegebenen Akten enthalten einen Restbestand an sog. Sippen- und Erbgesundheitsgerichtsakten.
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 11:33 AM CEST