Hauskaufbrief
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A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. 2227
A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6) >> Bd. 6 Armenpflege: Quittungen, Obligationen
1742 September 3
Regest: Mit Bewilligung des Magistrats zu Reuttlingen hat Marx Vollmer, Hafner, an Josua Hipp, Bürger und Schuhmacher dahier, verkauft eine Behausung samt einem Garten dahinter, in der Lindlinsgasse zwischen Andreas Faiß und Andreas Spingler gelegen. Zinst dem Zehentamt, über +) die wegen des Brands gefallene Hälfte, noch 1/2 Pfund 1/2 Schilling und der Heiligenpfleg jährlich auf Georgii auch noch 5 Schilling, desgleichen der Pfründenpfleg jährlich auf Martini 36 Kreuzer; sonst eigen. Der Kauf ist geschehen um 400 fl, daran bar zu erlegen 116 fl, wovon aber das Inliegende wiederum abgeht. Die übrigen 284 fl sind jährlich auf Bartholomaei, erstmals 1743, mit 8 fl zielweis zu bezahlen. Diese Behausung ist bis zu Bezahlung des letzten Hellers dem Verkäufer als Unterpfand verschrieben. Von diesem Brief sind 2 Stücke gleichen Inhalts aufgerichtet, von einer Hand geschrieben, kerfsweis auseinander geschnitten und jedem Teil ein Exemplar davon zugestellt worden.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Siegel (Erhaltung): kein Siegel
Zeugen / Siegler / Unterschriften: keine Unterschrift
Genetisches Stadium: Or.
Bemerkungen: +) d.h. nachdem wegen des Brandes die Hälfte erlassen worden ist
Zeugen / Siegler / Unterschriften: keine Unterschrift
Genetisches Stadium: Or.
Bemerkungen: +) d.h. nachdem wegen des Brandes die Hälfte erlassen worden ist
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ