Mainz, 1573.08.11. (Spieß). Die B. Heinrich Heil (Hailman) und sein Stiefsohn Kilian von Wallen vertragen sich wie folgt: Nachdem Kilians Vater, Klaus von Wallen, verstorben, hat die Mutter Margaretha Heinrich Heil geheiratet. Kilian behält das ererbte väterliche und mütterliche Gut, Heinrich das von seiner zweiten Frau Zugebrachte. Da Heinrich Schulden seiner zweiten Frau hat bezahlen müssen, darf er das von ihm bewohnte Haus zum Großen Schottenpfeil erblich behalten. Die noch verbleibenden Schulden in Höhe von 106 fl., die größtenteils beide Parteien im gemeinsamen Haushalt gemeinsam gemacht haben, werden so verteilt, daß Heinrich davon 61 fl., der Stiefsohn 45 fl. übernimmt. Z.: Heinrich Munk, Hans Schreiner, Mattheis Brum und Wilhelm Zeifel, Nagelschmied.

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