Johann V., Graf zu Oldenburg und Delmenhorst stiftet zum Lobe der heiligen Märtyrer der 10.000 Ritter "umme trost und gnade unser unde unser medebenompten erven" diesem Altar als eine bleibende ewige Gabe seine "were unde wurdt" belegen "by sunte Nicolaes Capellen", die Herr Berndt Engelken, Vikar der Vikarie der 10.000 Ritter, bebaut hat, um dort zu wohnen, die "gelyk anderen Unsen vrien weren sunder borgerrecht unde denst" von ihm in Gebrauch genommen werden soll. Dafür soll an jedem Mittwoch "eyne ewige missen" an dem Altar gehalten werden, "unde wo dat nableve, willen wi unde unse erven in vorgenanter were unse recht beholden". Datierung: Mondags na Letare = 1509 März 19
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Johann V., Graf zu Oldenburg und Delmenhorst stiftet zum Lobe der heiligen Märtyrer der 10.000 Ritter "umme trost und gnade unser unde unser medebenompten erven" diesem Altar als eine bleibende ewige Gabe seine "were unde wurdt" belegen "by sunte Nicolaes Capellen", die Herr Berndt Engelken, Vikar der Vikarie der 10.000 Ritter, bebaut hat, um dort zu wohnen, die "gelyk anderen Unsen vrien weren sunder borgerrecht unde denst" von ihm in Gebrauch genommen werden soll. Dafür soll an jedem Mittwoch "eyne ewige missen" an dem Altar gehalten werden, "unde wo dat nableve, willen wi unde unse erven in vorgenanter were unse recht beholden". Datierung: Mondags na Letare = 1509 März 19
NLA OL, Best. 23, -5 Urk. Nr. 326
Best. 23-5
NLA OL, Best. 23 Oldenburgische Klöster und Stifter
Oldenburgische Klöster und Stifter >> 6 Urkunden >> 6.5 Kollegiatstift St. Lamberti in Oldenburg
- 19.03.1509
Enthält: Ausfertigung; mnd.; Pergament, 15 x 29 cm; Schrift leicht verwaschen; Plica: 2 cm Siegel: ja; Anzahl 1 (Siegel Graf Johanns V. mit dem quadrierten Wappen; Rundsiegel mit Wappen, gut erhalten; an Pergamentpressel anhängend); 4 cm Beilagen: ja Druck: OUB 4, Nr. 1204 (Regest mit Teilabschrift) Abschrift: Leverkus, UB St. Lamberti in Ol. (Slg 80, Best. 296 Nr. 4-2), S. 672ff
Verzeichnung
Ergänzungen: Klassifikation TeilB: 1509_03_19
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:09 MESZ