Die Kinder und Erben des Jörg Franckh, ehemaliger Bürger zu Biberach und Grundherr zu Ellmannsweiler, verkaufen an Philipp Renner das Gut Ellmannsweiler mit allen Zugehörden, Wunn und Weid, Trieb und Tratt, niedergerichtliche Obrigkeit mit Jurisdiktions- und Gerichtszwang inner- und außerhalb der Behausungen im Dorf, Holz und Feld laut Inhalt der mit der Stadt Biberach und Georg Brueder geschlossenen Verträge, samt der Gerechtigkeit, alle Maier zu Ellmannsweiler an Roß, Vieh und Schweinen zu sömmern, zu wintern und auszuschlagen, mit Bännen, Freveln, Herrlichkeiten, Ehehaften an Weg und Steg usw. um 8740 fl. Das Gut besteht im einzelnen aus den Stätten, Hofraiten, Zwingen, Baumgärten, der Oberbrunnenwiese (1 1/2 Tagwerk mit 2 Fischgruben darin), der Wuhr (Wuol-)wiese (5 Tagwerk), der Brühlwiese (1 Tagwerk), der Unterbronnenwiese (1 1/2 Tagwerk und 2 Fischgruben), der Mossbrunnenwiese (1 1/2 Tagwerk), einer Frischgrube im Dorf, einer Fischgrube außerhalb des Dorfs, genannt "die lange Grueb", 10 Jauchert Äckern im Winterösch, 10 Jauchert und 1 Viertel im Haberösch, 12 1/2 Jauchert im Brach, 72 Jauchert stehenden Holzes in verschiedenen Holzmarken, 4 Weihern (der neue Bronnen-, Blicket- und Haselweiher), 6 leibfälligen Höfen und einer Söld, 9 Jauchert Äcker im Bruderfeld (die Jakob Schnell zu Winterreute baut), und der Kapelle zu Ellmannsweiler Regesten, s. Altes Verz. 1589 (Bestellnr. 3) Nr. 15, Invent. 1655 (Bestellnr. 2) Nr. 17 lit. S