BArch R 901/61171
BArch R 901 Auswärtiges Amt
Auswärtiges Amt >> R 901 Auswärtiges Amt, Politische Abteilung [1936-1945] >> Länder >> Tschechoslowakei
1938-1943
Enthält:
Strafverfolgung politisch-tätiger insbesondere spionageverdächtiger deutschstämmiger Personen in der Tschechoslowakei bzw. tschechischer Personen in Deutschland.
Entwicklung des deutsch-tschechischen Verhältnisses unmittelbar nach dem Münchener Abkommen; dabei: Aufz. vom 12. Okt. 1938 über Telefonat aus Godesberg (1 - 2). - u. a. Festlegung der Grenzen zwischen dem Deutschen Reich und der Tschechoslowakei; deutsch-tschechoslowakisches Geheimprotokoll; dabei: Entwurf vom 3. Dez. 1938 (16 - 18); politische Situation in den sudeten-deutschen Gebieten. - Dabei: Aufz. von Gs. Dr. Schmidt vom 23. Jan. 1939 über die Unterredung zwischen Ribbentrop und dem tschechoslowakischen Außenminister, Chvalkowsky, in Berlin am 21. Jan. 1939 (38 - 50). - Deutsches Ultimatum an die tschechische Regierung; dabei: Aufz. des OKW vom 12. März 1938 über die militärischen Forderungen für das deutsche Ultimatum (52); Telegramm von Ribbentrop an die tschechische Regierung (53 - 54); Notiz von Aschmann vom 10. März 1939 über Verständigung mit der ungaruschen Regierung (55 - 56).
Besetzung der Tschechei, u. a. Entwaffnung der tschechischen Truppen und Sicherstellung des Kriegsmaterials in der Slowakei; dabei: Rundschr. des Chefs des OKW, Keitel, vom 15. März 1939 (81 - 84); Ber. des deutschen Kons. in Preßburg vom 21. März 1939 mit Protokoll über Verhandlungen mit tschechischen und slowakischen militärischen Stellen, Übersetzung eines tschechisch-slowakischen Abkommens (93 - 99). - Tätigkeit tschechischer Stellen in der Slowakei, v. a. der Evakuierungskommission für Protektoratsangehörige. - Tätigkeit ehemaliger tschechoslowakischer Auslandsvertretungen in Frankreich; Schr. des Chefs der Sicherheitspolizei in Berlin vom 6. Juli 1939 (116).
Propagandistische Auswertung der aufgefundenen Briefe Benesch's über die Aufstandsbewegung in Böhmen; dabei: Briefe Benesch's (Fotokopien) (122 - 146).
Strafverfolgung politisch-tätiger insbesondere spionageverdächtiger deutschstämmiger Personen in der Tschechoslowakei bzw. tschechischer Personen in Deutschland.
Entwicklung des deutsch-tschechischen Verhältnisses unmittelbar nach dem Münchener Abkommen; dabei: Aufz. vom 12. Okt. 1938 über Telefonat aus Godesberg (1 - 2). - u. a. Festlegung der Grenzen zwischen dem Deutschen Reich und der Tschechoslowakei; deutsch-tschechoslowakisches Geheimprotokoll; dabei: Entwurf vom 3. Dez. 1938 (16 - 18); politische Situation in den sudeten-deutschen Gebieten. - Dabei: Aufz. von Gs. Dr. Schmidt vom 23. Jan. 1939 über die Unterredung zwischen Ribbentrop und dem tschechoslowakischen Außenminister, Chvalkowsky, in Berlin am 21. Jan. 1939 (38 - 50). - Deutsches Ultimatum an die tschechische Regierung; dabei: Aufz. des OKW vom 12. März 1938 über die militärischen Forderungen für das deutsche Ultimatum (52); Telegramm von Ribbentrop an die tschechische Regierung (53 - 54); Notiz von Aschmann vom 10. März 1939 über Verständigung mit der ungaruschen Regierung (55 - 56).
Besetzung der Tschechei, u. a. Entwaffnung der tschechischen Truppen und Sicherstellung des Kriegsmaterials in der Slowakei; dabei: Rundschr. des Chefs des OKW, Keitel, vom 15. März 1939 (81 - 84); Ber. des deutschen Kons. in Preßburg vom 21. März 1939 mit Protokoll über Verhandlungen mit tschechischen und slowakischen militärischen Stellen, Übersetzung eines tschechisch-slowakischen Abkommens (93 - 99). - Tätigkeit tschechischer Stellen in der Slowakei, v. a. der Evakuierungskommission für Protektoratsangehörige. - Tätigkeit ehemaliger tschechoslowakischer Auslandsvertretungen in Frankreich; Schr. des Chefs der Sicherheitspolizei in Berlin vom 6. Juli 1939 (116).
Propagandistische Auswertung der aufgefundenen Briefe Benesch's über die Aufstandsbewegung in Böhmen; dabei: Briefe Benesch's (Fotokopien) (122 - 146).
Auswärtiges Amt (AA), 1867-1945
Akte
deutsch
Ausgel. an das AA im März 2000
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:23 MESZ
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