Jüdische Kultusvereinigung Württemberg e.V., Stuttgart
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/33 I Bü 20391
Rest IRSO 1536
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 300/33 I Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart
Amtsgericht Stuttgart: Akten des Schlichters für Wiedergutmachung Stuttgart >> J
Enthält u.a.: Rückerstattungsanspruch auf sämtliche nicht im November 1938 vernichteten und von den einzelnen Gemeinden in den Jahren nach 1938 auf behördliche Weisung nach Stuttgart geschickten und bei der Jüdischen Kultusgemeinde Württemberg (Hospitalstraße 36 a) aufbewahrten Kultgegenstände aller jüdischen Gemeinden in Nord-Württemberg300 Tora-Rollen, 5000 teils sehr alter und reich mit Gold und Silber bestickter Tora-Mäntel, große Anzahl von Pultdecken und Vorhängen für den Tora-Schrein, mehrere Kisten mit hunderten von zum Teil sehr alten Tora-Wimpeln, viele Tora-Kronen und Tora-Schilder aus Silber und vergoldetem Silber, silberne Tora-Zeiger (Jad), viele Sabbat- und Chanukka-Leuchter aus Silber, Gewürzbüchsen, Becher, Hörner (Schofar) und sonstige jüdische Ritualgegenstände (alles von teilweise "außerordentlich hohem Kunst- und Altertumswert", darunter auch die ältesten Kultgegenstände der württembergischen Synagogen, u.a. die gesamten Bestände eines jüdischen Museums in Bad Mergentheim)
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Personenakten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:53 MEZ
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