Landwirtschaftliche Hochschule Hohenheim und Landwirtschaftliches Institut Denkendorf: Rechnungen (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 226/195
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Ober- und Mittelbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Finanzministerium >> Rechnungen von Ober- und Mittelbehörden >> Rechnungen Geschäftsbereich Ministerium des Kirchen- und Schulwesens
1818-1909
Überlieferungsgeschichte
Die Landwirtschaftliche Hochschule in Stuttgart-Hohenheim wurde im Jahre 1818 als Lehranstalt für die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft gegründet und mit Bekanntmachung vom 21.8.1818 wurde ihr die königliche Domäne Hohenheim mit einem landwirtschaftlichen Betrieb und dem Schloß überlassen.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält die Hauptbücher des Landwirtschaftlichen Institus Denkendorf 1818/19 und der Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim 1818/19-1908/09.
Vorbemerkung: Die Landwirtschaftliche Hochschule in Stuttgart-Hohenheim wurde im Jahre 1818 von König Wilhelm I. als Lehranstalt für die Landwirtschaft und (bis1881) die Forstwirtschaft gegründet. Diese Gründung sollte ebenso wie die Errichtung eines landwirtschaftlichen Lehrstuhls an der staatswirtschaftlichen Fakultät in Tübingen und die gleichzeitige Gründung des Landwirtschaftlichen Vereins die rückständige Landwirtschaft im allgemeinen fördern. Die Lehranstalt war zunächst 1817 in Denkendorf errichtet worden, das sich aber für die notwendigen Versuche an Feldereinteilungen usw. als zu klein erwies. Mit Bekanntmachung vom 21.8.1818 (Reg.Bl. S. 485) wurde ihr deshalb die kgl. Domäne Hohenheim mit einem landwirtschaftlichen Betrieb und dem Schloss überlassen. Durch Verfügung vom 27.5.1847 (Reg.Bl. S. 210) wurde die Lehranstalt zur "Land- und forstwirtschaftlichen Akademie" erhoben und durch Erlass vom 15.6.1865 (Reg.Bl. S. 126) unmittelbar dem Kultministerium unterstellt. Zugleich erhielt sie durch Verfügung vom 9.9.1865 (Reg.Bl. S. 395) eine neue Verfassung mit einem Direktor an der Spitze, der gleichzeitig ordentliches Mitglied der Zentralstelle für die Landwirtschaft war (s. auch Vorbemerkung zu Repertorium E 171, Zentralstelle für die Landwirtschaft). Nach Verfügung vom 22.6.1870 (Reg.Bl. S. 255) wurde das zweijährige Studium mit einer Diplomprüfung abgeschlossen. Im Jahre 1904 erhielt die Landwirtschaftliche Akademie die Bezeichnung "Königlich Landwirtschaftliche Hochschule", (Bekanntmachung vom 24.2.1904, Reg.Bl. S. 35). Der nachstehend verzeichnete Bestand, 1917 als Teilbestand der neueren Rechnungen im Finanzarchiv Ludwigsburg summarisch aufgenommen (altes Rep. E 225/226), wurde im April 1978 neu verzeichnet und geordnet. Die Titelaufnahmen fertigte die Zeitangestellte Ute Etienne unter Leitung der Unterzeichneten, die auch die Abschlussarbeiten besorgte. Der Bestand umfasst 94 Bände = 2,4 lfd. m. Ludwigsburg, Juni 1978 D. Bader
Liste der Rechner: Bd. 1-3 Schwarz Bd. 4-10 Volz Bd. 11 Volz, Oppel Bd. 12-27 Oppel Bd. 28 Oppel, Schmidt Bd. 29-34 Schmidt Bd. 35 Schmidt, Hochstetter Bd. 36-61 Hochstetter Bd. 62-89 Haug Bd. 90 Krayl, Mühlbacher Bd. 90a Krayl Bd. 91 Köhler Bd. 92-93 Schwarz
Die Landwirtschaftliche Hochschule in Stuttgart-Hohenheim wurde im Jahre 1818 als Lehranstalt für die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft gegründet und mit Bekanntmachung vom 21.8.1818 wurde ihr die königliche Domäne Hohenheim mit einem landwirtschaftlichen Betrieb und dem Schloß überlassen.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand enthält die Hauptbücher des Landwirtschaftlichen Institus Denkendorf 1818/19 und der Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim 1818/19-1908/09.
Vorbemerkung: Die Landwirtschaftliche Hochschule in Stuttgart-Hohenheim wurde im Jahre 1818 von König Wilhelm I. als Lehranstalt für die Landwirtschaft und (bis1881) die Forstwirtschaft gegründet. Diese Gründung sollte ebenso wie die Errichtung eines landwirtschaftlichen Lehrstuhls an der staatswirtschaftlichen Fakultät in Tübingen und die gleichzeitige Gründung des Landwirtschaftlichen Vereins die rückständige Landwirtschaft im allgemeinen fördern. Die Lehranstalt war zunächst 1817 in Denkendorf errichtet worden, das sich aber für die notwendigen Versuche an Feldereinteilungen usw. als zu klein erwies. Mit Bekanntmachung vom 21.8.1818 (Reg.Bl. S. 485) wurde ihr deshalb die kgl. Domäne Hohenheim mit einem landwirtschaftlichen Betrieb und dem Schloss überlassen. Durch Verfügung vom 27.5.1847 (Reg.Bl. S. 210) wurde die Lehranstalt zur "Land- und forstwirtschaftlichen Akademie" erhoben und durch Erlass vom 15.6.1865 (Reg.Bl. S. 126) unmittelbar dem Kultministerium unterstellt. Zugleich erhielt sie durch Verfügung vom 9.9.1865 (Reg.Bl. S. 395) eine neue Verfassung mit einem Direktor an der Spitze, der gleichzeitig ordentliches Mitglied der Zentralstelle für die Landwirtschaft war (s. auch Vorbemerkung zu Repertorium E 171, Zentralstelle für die Landwirtschaft). Nach Verfügung vom 22.6.1870 (Reg.Bl. S. 255) wurde das zweijährige Studium mit einer Diplomprüfung abgeschlossen. Im Jahre 1904 erhielt die Landwirtschaftliche Akademie die Bezeichnung "Königlich Landwirtschaftliche Hochschule", (Bekanntmachung vom 24.2.1904, Reg.Bl. S. 35). Der nachstehend verzeichnete Bestand, 1917 als Teilbestand der neueren Rechnungen im Finanzarchiv Ludwigsburg summarisch aufgenommen (altes Rep. E 225/226), wurde im April 1978 neu verzeichnet und geordnet. Die Titelaufnahmen fertigte die Zeitangestellte Ute Etienne unter Leitung der Unterzeichneten, die auch die Abschlussarbeiten besorgte. Der Bestand umfasst 94 Bände = 2,4 lfd. m. Ludwigsburg, Juni 1978 D. Bader
Liste der Rechner: Bd. 1-3 Schwarz Bd. 4-10 Volz Bd. 11 Volz, Oppel Bd. 12-27 Oppel Bd. 28 Oppel, Schmidt Bd. 29-34 Schmidt Bd. 35 Schmidt, Hochstetter Bd. 36-61 Hochstetter Bd. 62-89 Haug Bd. 90 Krayl, Mühlbacher Bd. 90a Krayl Bd. 91 Köhler Bd. 92-93 Schwarz
94 Bände (2,5 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ
Hierarchie
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