Ehevertrag zwischen Barbara geborene Bayer, Witwe des Schneiders in Pfuhl [Stadt Neu-Ulm] Jakob Bitterolf, und dem verwitweten Wagner Johann Oechsle von Pfuhl. Die Braut hat aus ihrer ersten Ehe die beiden Söhne Jakob und Friedrich, die vorige Ehe des Bräutigams ist kinderlos geblieben. Der Vertrag wird im Beisein des Johann Ulrich Oesterle von Pfuhl und des Johan Jakob Gehring von Steinheim [Stadt Neu-Ulm] als Pfleger der Braut und ihrer Kinder geschlossen.
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Ehevertrag zwischen Barbara geborene Bayer, Witwe des Schneiders in Pfuhl [Stadt Neu-Ulm] Jakob Bitterolf, und dem verwitweten Wagner Johann Oechsle von Pfuhl. Die Braut hat aus ihrer ersten Ehe die beiden Söhne Jakob und Friedrich, die vorige Ehe des Bräutigams ist kinderlos geblieben. Der Vertrag wird im Beisein des Johann Ulrich Oesterle von Pfuhl und des Johan Jakob Gehring von Steinheim [Stadt Neu-Ulm] als Pfleger der Braut und ihrer Kinder geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 522
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1787 Mai 3.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Barbara geboren Bayer verwitwete Bitterolf von Pfuhl und Johann Oechsle von Pfuhl
Siegler: Die Ratsherren Albrecht Friedrich Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Theodor August Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Johann Friedrich Gaum und Anton Bayer, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: N. 9 (18. Jh.); N. 452 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen: Entwurf des Vertrags sowie Inventar des Besitzes des Bräutigams und der Braut
Datum: So geschehen Ulm, den 3. maii 1787.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Barbara geboren Bayer verwitwete Bitterolf von Pfuhl und Johann Oechsle von Pfuhl
Siegler: Die Ratsherren Albrecht Friedrich Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach], Theodor August Besserer von Thalfingen [Obertalfingen Stadt Ulm], Johann Friedrich Gaum und Anton Bayer, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: N. 9 (18. Jh.); N. 452 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen: Entwurf des Vertrags sowie Inventar des Besitzes des Bräutigams und der Braut
Datum: So geschehen Ulm, den 3. maii 1787.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International