Verhandlungen des Reichstages
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 90 Nr. 316
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 90 Heitersheim, Reichs- und Kreissachen
Heitersheim, Reichs- und Kreissachen >> 01. Reich >> 01.01 Serien >> 01.01.02 Immerwährender Reichstag (1663-1806)
1717-1718
Enthält u.a.: Reichssteuer; Türkenhilfe; Instandsetzung der Reichsfestung Kehl; Besetzung des Stargarder Landes durch russ. Truppen; Auseinandersetzung des Herzogs Carl Leopold von Mecklenburg-Schwerin mit der ansässigen Ritterschaft; Einnahme Belgrads durch Prinz Eugen von Savoyen Darin: gedr. Forderungsbegehren vom 19.3.1717 nach Freilassung der schwed. Gesandten Graf von Güllenburg und Baron Görz am engl. Königshof; anonyme Denkschr. vom Mai 1717 in der gleichen Angelegenheit; anonyme Denkschr. zugunsten des Königs von Polen, Stanislaus I. Lesczynski 1717; gedr. Forderungsbegehren des Herzogs von Mecklenburg-Schwein an die auf dem 27.7.1717 zu Schwerin versammelten Landräte; gedr. Denkschr. gegen die Eingriffe des Speyrer Rats bei einer kathol. Prozession vom 20.10. 1717; gedr. Denkschr. des Herzogs Adolph Friedrich von Mecklenburg-Strelitz über die anhaltende Verwüstung seines Landes vom 22.10.1717; gedr. Denkschr. der Reichsäbtissin von Quedlinburg, Maria Elisabeth von Holstein-Gottorp, vom 28.10. 1717 über Alimentationsforderungen; gedr. Beilage zum kaiserl. Kommissionsdekret vom 20.11.1717 für die Reichsfestungen Kehl und Philippsburg; gedr. Gegenerklärungen Kurbraunschweigs zu den Anschuldigungen von schwed.-brem. Seite 1717; gedr. Stellung nahme Schwedens in der gleichen Angelegenheit 1717; gedr. Verzeichnis der dem Herzogtum Sachsen-Gotha im letzten Krieg entstandenen Ausgaben 1717; gedr. Bericht über ausstehende Beiträge zum Unterhalt des Reichskammergerichts 1717; gedr. Benachrichtigung des Herzogs von Mecklenburg-Schwerin über die Empörung seiner Untertanen vom 28.3.1718
7 cm
Archivale
Görz, Baron, schwed. Gesandter
Güllenburg, Graf von, schwed. Gesandter
Holstein-Gottorp, Maria Elisabeth von, Reichsäbtissin
Mecklenburg-Schwerin, Carl Leopold Herzog von
Mecklenburg-Strelitz, Adolph Friedrich Herzog von
Savoyen, Eugen Prinz von
Stanislaus I. Lesczynski, König von Polen
Belgrad; Einnahme 1717
Braunschweig-Lüneburg, Kft.
Kehl; Reichsfestung
Mecklenburg-Schwerin, Hzgt.
Mecklenburg-Schwerin, Hzgt.; Ritterschaft
Philippsburg KA; Reichsfestung
Sachsen-Gotha, Hzgt.
Schweden, Kgr.
Speyer, Reichsstadt; Rat
Stargard; Besetzung durch russ. Truppen
Krieg; Nord.
Reichskammergericht; Beiträge
Reichstag, immerwährender
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
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