Klage des M. Wessel Levering ./. den Hufschmied Johan Wilkinckhoff am Liebfrauentor. Beklagter soll sich verpflichtet haben, dem Kläger die 80 Th. zu zahlen, die seine + Tochter Witwe M. Martin Roling (Rolevers) dem Kläger schuldete.
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B-C Civ, 45
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
(1624) 1624-1631
Darin: Anlage (Abschrift): 23.9. 1624 Die Eheleute Johan Wilckinckhoff und Elsche zum Nienhofe lassen den Nachlass ihrer + Tochter Maria, Witwe Martin Rölevers, die am Liebfrauentor wohnte, verzeichnen. Erwähnt werden darin M. Melchior zum Sande; Lic. Melchior Knippenberg; Johan Osterman 1618; Dietrich Vogelsang in Albersloh 1618; Kupferschmied Andreas Holstein; Notar Johan Hameker 1619; Herman Havestatt; Eheleute Dietrich Gökeman und Elsa Schonnebecke; Eheleute Herman Bennichman und Anna N.
Enthält: Als Zeugen werden vernommen: 1. Notar Wessel Deitmars, 33 J. alt; 2. Peter Greving, 50 J. alt. Die Klage wird abgewiesen. Erwähnt werden: M. Herman Rolinck auf dem Fischmarkt; M. Johan Berlinck auf dem alten Steinweg; Johan Westarpf; Johan Letmate; Friedrich Arnolds; die Kopisten Johan Sobbing und David Molle.
Enthält: Als Zeugen werden vernommen: 1. Notar Wessel Deitmars, 33 J. alt; 2. Peter Greving, 50 J. alt. Die Klage wird abgewiesen. Erwähnt werden: M. Herman Rolinck auf dem Fischmarkt; M. Johan Berlinck auf dem alten Steinweg; Johan Westarpf; Johan Letmate; Friedrich Arnolds; die Kopisten Johan Sobbing und David Molle.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:48 MEZ
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