Kaiser Franz I. überträgt Herrn Clemens August [von Bayern], Erzbischof zu Köln (Colln), Erzkanzler des heiligen Römischen Reichs, Hoch- und Deutschmeister (Administrator des Hochmeisterthums in Preussen, Meister Teutschen Ordens in Teutschen und welschen Landen), Bischof zu Paderborn, Münster, Hildesheim und Osnabrück (Osnabrügg) und dem Deutschen Orden, wobei Joseph Maria Marquard Roth von Schreckenstein, Ritter des Deutschen Ordens, Komtur des Deutschen Ordens zu Cronberg-Weißenburg (Cron-Weißenburg), Hauskomtur des Deutschen Ordens zu Ellingen, als Lehensträger des Deutschen Ordens genannt wird, die hohe Gerichtsbarkeit in dem Dorf Biberach im Bezirk der Reichsritterschaft Schwaben im Kraichgau (Craichgau), das zuvor die Grafen von Weinsberg (Weinsperg), die von Heimberg, dann die Reichsstadt Wimpfen und schließlich Thomas von Kluge inne hatten und das Johann Caspar [von Ampringen], Hoch- und Deutschmeister, von Margareth Elisabeth von Klug im Jahr 1681 für den Deutschen Orden gekauft hatte. Dabei war die hohe Gerichtsbarkeit zu Biberach bereits von Kaiser Ferdinand III. bzw. Kaiser Leopold I. übertragen worden; des weiteren wird Johann Joseph Munereti von Rettenfeld, Agent des kaiserlichen Hofs, erwähnt.