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Verträge, Obligationen etc. (lose Kopien)
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Oberrheinische Reichsritterschaft >> 1 Rechtsstellung, Verwaltung und Finanzen >> 1.4 Gütersachen >> 1.4.6 Lehen, Erbleihen, Verträge, Obligationen
1668-1724
Enthält: a) 1668 Januar 22: Johann A[dam) v. Eltz und seine Frau Anna Elisabeth Wolff v. Todenwarth leihen den Erben des verstorbenen Franz Gottfr[ied] v. Geispitzheim 500 fl. auf Güter zu Dirmstein
Enthält: b) 1685 März 12/22: Johann R. v. Degenhardt zediert eine Korngült zu Heppenheim/Bergstraße an Johann Andr[eas] von St. Georgen
Enthält: c) 1693 Mai 4: Erbbestandsbrief des Conr[ad] v. Cloß (Frau A. S., geb. Beyer v. Bellhofen) für Johann M. Metz über eine Mühle zu Neubamberg.
Enthält: d) 1698 Februar 21: Bestandsbrief der A. B. v. Schellart, geb. v. Pennet für Johann Jakob Deßling über ihr Hofgut zu Meddersheim, beglaubigte Kopie des Notars Johann Coloman Creutzer in Dhaun 1704
Enthält: e) 1704 Mai 15: Johann Wilh[elm] Moser v. Vilseck und seine Frau A. Elis[abeth], geb. Brem (?)v. Grorod verkaufen dem Jakob v. Campoing, Erbherrn zu Mettenheim, ihr freiadliges Gut zu Guntersblum.
Enthält: f) 1705 April 20: des Wolf Philipp H[einri]ch. Eckenbrecht v. Dürkheim für den Leiningen, Heidesheimer Kanzleidirektor Georg Eng. Steinheil zur Verwaltung seiner Güter in und um Landau, beglaubigte Kopie der leiningenschen Kanzlei Heidesheim 1705, g) 1705 September 26: Friedrich W. und Johann Caspar v: Bicken verkaufen ihr Gut zu Ebersheim an den kurmainzischen Hofrat Chr[istian] H[einri]ch Eckard
Enthält: h) 1706 Februar 27: Hofrat Johann Fischer zu Eisenach und seine Frau Sophie Philipp v. Jungkenn verkaufen ihr von dem Generalmajor v. Jungkenn ererbtes freiadliges Gut zu Roxheim (ehedem v. Wallbrunn) an den bischöflich wormsischen Kanzleidirektor Johann Ludwig Schefer, beglaubigte Kopie des Notars Johann Chr[istian] Bingh in Worms 1707 (dabei 1712 Juli 18 Retraktsvergleich Schefers mit dem baden - durlachischen Präsidenten[Johann Chr[istian] v. Wallbrunn)
Enthält: i) 1706 Mai 21: Vergleich der Geschwister Georg Ludwig Friedrich Fortunat v. Jungkenn und Sophie Philipp Fischer über das Erbe ihres verstorbenen Vaters Generalmajor Georg Philipp v. Jungkenn (u. a Güter zu Dalsheim, Freinsheim), gemmingenscher Gerichtsschreiberzu Ingelheim [Kreis Bergzabern ?] Johann Val[entin] Ritter 1710
Enthält: k) 1706 August 4: Rud[olf] August v. Wreden und seine Frau Am[alie] Soph[ie], geb. Schenk v. Schmidtburg verkaufen alle ihre Güter, Kirchsatz zu Wachenheim/Pfrimm nebst Einkünften zu Heuchelheim, Albig und Morschheim für 10.000 fl. an den Brigadier Friedrich Cas. V. Bettendorf
Enthält: 1) 1708 Mai 24: Johann Mor[iz} Friedrich v. Wallbrunn verkauft sein Gut zu Ilbers[Uelvers=]heim im Leiningischen für 6.500 fl. an den Kurmainzischen Hauptmann David Osw[ald] v. Dacheröden
Enthält: m) 1709 Mai 22: der kurpfälzische Obrist Rob[ert] v. Sandrasky verkauft dem kurpfälzischen Oberwachtmeister Johann de Mejer sein Gut zu Gerolsheim
Enthält: n) 1713 April 20: Verkauf der von obentrautschen Güter zu Heimersheim (?) an den gräflichen metternichschen Amtmann Gutmann.
Enthält: o) 1714 April 23 Erbbestandsbrief für Martin Beckerlein über ein Gut zu Herrnsheim
Enthält: p) 1714 Mai 19: Obligation des Johann Heinrich Else in Worms für das Jesuitenkolleg zu Worms über 300 fl., Unterpfand ist eine Korngült auf dem Backhaus zu Albig
Enthält: q) 1719 Februar 25: Franz Alb. V. Obentraut und seine Frau Maria Elisabeth, geb. v. Loboß leihen von dem kurmainzischen Hofarzt Franz Seb[astian] v. Vorster, der ihnen 1715 schon 19.000 fl. auf ihreGüter zu Groß-Winternheim vorgestreckt hatte, nochmals 3.000 fl.
Enthält: r) 1719 Juni 16: Obligation des kurmainzischen Oberstallmeisters Lothar Friedrich v. Rollingen und seiner Frau Hel[lene] Charl[lotte] von Thüngen für Elisabeth v. Brambach, geb. v. Geismar, Witwe, über 2.800 fl., Unterpfand ein Gut zu Nierstein
Enthält: s) 1719 Juli 30
Enthält: Obligation der Brüder v. Schmittberg (Domdekan zu Trier, Oberamtmann zu Bernkastel) für die Hardianische Stiftung bei der Universität Mainz über 2.000 fl.
Enthält: t) 1720 Juni 5: Johann Peter Hees leiht vom Weihbischof zu Mainz Franz Edm[und] Gedult v. Jungenfeld 1.500 fl. auf sein Gut auf dem Johannisberg/Rheingau
Enthält: u) 1720 November 27: die Brüder [Vogt] v. Hunolstein befreien das Haus des rheingräflichen Rates und ihres Amtsmanns zu Merxheim, [Kreis Kreuznach], Johann C. Creutzer, von allen Lasten
Enthält: v) 1720 Dezember 10: Franz Anton Wolfgang Schütz v. Holzhausen, Burggraf und Oberamtmann zu Starkenburg, und seine Frau M. A. B., geb. v. Guttenberg verkaufen dem Amtmann zu Werneck Georg Wilh[elm] v. Bubenheim ihr Hofgut zu Nierstein für 7.000 fl., w) 1721 November 7: Obligation des Oberstallmeisters L(udwig) F. v. Rollingen zu Mainz für den kaiserlichen Rat Chr. Rhost v. Eysenhart zu Frankfurt über 7.500 fl., Pfand sein freiadliges Gut zu Nierstein
Enthält: x) 1722 April 8 Veit Franz v. Reigersberg, Reichshofrat und Reichspfennigmeister, kurmainzischer Oberamtmann zu Kronberg, leiht als Vormund der Brüder Georg Ernst Johann Friedrich und Philipp Friedrich v. Hunolstein von Lic[inius] jur. Heinrich Becker in Sobernheim und 0berschultheiß Johann Cas. Fuchs in Monzingen 3.000 fl. auf den Zehnten zu Merxheim
Enthält: y) 1722 Juni 13: Chr[istian] Rud[olf] Serrarius verkauft sein freiadliges Gut zu Nierstein nebst drei freiadligen Erbbestandsgütern zu Freimersheim, Badenheim und Bosenheim für 16.000 fl. und 100 Species-Dukaten an Jakob Tillmann v. Hallberg und seine Frau M. Josef, geb. v. Frankenstein
Enthält: z) 1722 Juni 17: der kurmainzische Hofgerichtsrat D. H. E. v. Ritter leiht als v. boosscher Vormund von. Frau v. Buttlar, geb. v. Pöllnitz 9.000 fl. auf boossche Güter (Fallbrücker Hof, dicht südwestlich. Fürfeld, Budenthaler Hof, Güter zu Wackernheim und Fürfeld, Zehnt zu Rüdesheim bei Kreuznach)
Enthält: aa) 1722 November 10: Johann Friedrich v. Hunolstein leiht zum Besuch der Akademie in Nancy 500 fl. von Friedrich v. Bestenbostel zu Heimersheim auf seinen Hof zu Nieder-Wiesen
Enthält: bb) 1723 Januar 21
Enthält: die Brüder Franz Anton, Franz Eckenbert und Wolfgang Eberh[ardt] v. Dalberg leihen von dem Reichskammergerichts-Prokurator Lic[inius] jur. Johann Melchior Deuren 3.000 fl. unter Verpfändung einer Hofgutpacht zu Bechtolsheim
Enthält: cc) 1723 Juni 3: Projekt einer Obligation derselben Brüder 10.000 Reichstaler Anleihe bei dem Oberamtmann zu Mosbach, v. Marioth (Unterpfänder: Dorf Walderbach, Burghaus Bechtolshein mit Einkünften an verschiedenen Orten, Güter zu Hahnheim, Weinheim etc.)
Enthält: dd) 1723 Juni 26: Franz Eck[hard] v. Dalberg kauft von dem sickingenschen Amtskeller zu Schallodenbach Jakob Hardi den freiadligen obersteinachen Hof 'zum Windeck' in Worms in der Woll - und Zwerchgasse
Enthält: ee) 1723 Juni Anna Sabina Gräfinwitwe zu Leiningen - Dagsburg, geb. Gräfin Nostitz verkauft den genannten Erben des verstorbenen Oberamtmanns zu Oppenheim Carl v. Venningen ihr Gut zu Guntersblum (ehedem v. Moser) für 16.500 fl.
Enthält: ff) 1723 Dezember 22: Vergleich der Erben der verstorbenen Obristin v. Keßler, geb. v. Bettendorf mit anderen Keßlerschen Erben
Enthält: gg) 1724 März 17: D. H. E. v. Ritter leiht als v. boosschen Vormund von der Dompräsenz zu Mainz 9.000 fl.
Enthält: Unterpfänder: Hof Fallbrücken, Gut zu Wackernheim, Budenthaler Hof bei Fürfeld, das metzsche Haus (so genannten Warschberger Hof) zu Mainz
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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