Soffey von Ramstorff(1), Dechantin des Klosters Niedernburg, und Kellnerin Diemut von Plankchenstain(2) beurkunden den Kauf eines Pfunds Burgrecht Passauer Pfennige von dem Burgrecht, das das Kloster auf dem Haus des verstorbenen Ulreich des Propstes in der Milchgasse an der St. Michaelskirche besitzt, durch Hainrich den Sakch zu Passau, Geselle des Nürnbergers(3), und seine Frau Hailbeig, die damit einen ewigen Jahrtag zu St. Michael stiften für ihre verstorbene Mume Alheit die Utendorfferin(4), Dienerin im Kloster, und ihren verstorbenen Bruder. Zeugen: Ott, Vorster des Klosters, Hans Schreiber, Mautner des Klosters, Chunrat, Schreiber des Klosters, und Albert, Schreiber der Urkunde. S: Kloster Passau-Niedernburg
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Soffey von Ramstorff(1), Dechantin des Klosters Niedernburg, und Kellnerin Diemut von Plankchenstain(2) beurkunden den Kauf eines Pfunds Burgrecht Passauer Pfennige von dem Burgrecht, das das Kloster auf dem Haus des verstorbenen Ulreich des Propstes in der Milchgasse an der St. Michaelskirche besitzt, durch Hainrich den Sakch zu Passau, Geselle des Nürnbergers(3), und seine Frau Hailbeig, die damit einen ewigen Jahrtag zu St. Michael stiften für ihre verstorbene Mume Alheit die Utendorfferin(4), Dienerin im Kloster, und ihren verstorbenen Bruder. Zeugen: Ott, Vorster des Klosters, Hans Schreiber, Mautner des Klosters, Chunrat, Schreiber des Klosters, und Albert, Schreiber der Urkunde. S: Kloster Passau-Niedernburg
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden, BayHStA, Kloster Passau-Niedernburg Urkunden 195
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden >> 1251-1400
1351 März 12
Fußnoten:
1) Ramsdorf (Gde. Wallerfing, Lkr. Deggendorf)
2) Plankenstein (PB Melk, NÖ, A)
3) Nürnberg (krfr.St.)
4) Uttendorf (Gde. Haselbach, Lkr. Straubing-Bogen)
1) Ramsdorf (Gde. Wallerfing, Lkr. Deggendorf)
2) Plankenstein (PB Melk, NÖ, A)
3) Nürnberg (krfr.St.)
4) Uttendorf (Gde. Haselbach, Lkr. Straubing-Bogen)
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: anhangendes Siegel beschädigt.
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Passau
Originaldatierung: an sant Gregorigen tag in der vasten.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1351
Monat: 3
Tag: 12
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Passau
Originaldatierung: an sant Gregorigen tag in der vasten.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1351
Monat: 3
Tag: 12
Ramstorff: Soffey von, Dechantin
Plankchenstain: Diemut von, Kellnerin
Propst: Ulrich der
Sakch: Heinrich der, Geselle
Sakch: Hailbeig, Frau des Heinrich
Uttendorfer: Alheit, Dienerin Kloster Niedernburg
Vorster: Ott der
Schreiber: Hans, Mautner
Schreiber: Chunrat
Schreiber: Albrecht
Nürnberger: Heinrich der
Passau (krfr.St.): Milchgasse
Passau (krfr.St.): Kirche St. Michael
Ramsdorf (Gde. Wallerfing, Lkr. Deggendorf)
Plankenstein (PB Melk, NÖ, A)
Nürnberg (krfr.St.)
Uttendorf (Gde. Haselbach, Lkr. Straubing-Bogen)
Passau (krfr.St.), Kloster Niedernburg: Förster
Passau (krfr.St.), Kloster Niedernburg: Schreiber
Passau (krfr.St.), Kloster Niedernburg: Mautner
Passau (krfr.St.): Kirche St. Michael
Passau (krfr.St.), Kloster Niedernburg: Kellnerinnen \ Diemut von Plankchenstain
Passau (krfr.St.), Kloster Niedernburg: Dechantinnen \ Soffey von Ramstorff
Burgrecht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:28 MESZ