Hanns Habelchofer, Bürger von Regensburg, u. seine Ehefrau Clara verschreiben sich gegenüber den Brüdern Michel u. Joseph Eisakch, Juden aus Regensburg, über Schulden in Höhe von 150 Gulden ungarisch, benennen Erhart den Weichser u. Albrecht den Stauffer, beide Domherr zu Regensburg, sowie Hanns den Nusperger zu(e) Hardorf (1) als Bürgen u. setzen ihren Hof in Jngolstat, den sie von Herzog Stephan III. von Bayern erhalten haben, als Pfand ein. S 1-2: A 1-2. A: Habelkofer: Johann \ Bürger von Regensburg. Habelkofer: Clara, Regensburg
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Hanns Habelchofer, Bürger von Regensburg, u. seine Ehefrau Clara verschreiben sich gegenüber den Brüdern Michel u. Joseph Eisakch, Juden aus Regensburg, über Schulden in Höhe von 150 Gulden ungarisch, benennen Erhart den Weichser u. Albrecht den Stauffer, beide Domherr zu Regensburg, sowie Hanns den Nusperger zu(e) Hardorf (1) als Bürgen u. setzen ihren Hof in Jngolstat, den sie von Herzog Stephan III. von Bayern erhalten haben, als Pfand ein. S 1-2: A 1-2. A: Habelkofer: Johann \ Bürger von Regensburg. Habelkofer: Clara, Regensburg
Hochstift Regensburg Urkunden, BayHStA, Hochstift Regensburg Urkunden 702
Registratursignatur/AZ: AS 1: Schublade 10 fol 124 No 50 AS 2: Schublade No 32 (alte Urkundentasche)
Zusatzklassifikation: Schuldverschreibung
Hochstift Regensburg Urkunden
Hochstift Regensburg Urkunden >> 1401-1450
1406 August 16
Enthält: Fußnoten:
(1) Haardorf (Gde. Osterhofen, Lkr. Deggendorf)??
siegler: Habelkofer: Johann \ Bürger von Regensburg
Habelkofer: Clara, Regensburg
(1) Haardorf (Gde. Osterhofen, Lkr. Deggendorf)??
siegler: Habelkofer: Johann \ Bürger von Regensburg
Habelkofer: Clara, Regensburg
Hochstift Regensburg Urkunden
Perg.
Urkundeneditionen
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit zwei anhängenden Sg., Sg.-Schale von Sg. 1 besch.
Überlieferung: Org.
Sprache: dt.
Vermerke: RV: Juden brief von Hannsen Hablkouern wegen
Originaldatierung: Das ist geschehen ... des nachsten montags nach unser frawn tag zu der schiedung
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1406
Monat: 8
Tag: 16
Äußere Beschreibung: B: 20,50; H: 16,00; Höhe mit Siegeln: 22,00
Siegler: Habelkofer: Johann \ Bürger von Regensburg Habelkofer: Clara, Regensburg
Überlieferung: Org.
Sprache: dt.
Vermerke: RV: Juden brief von Hannsen Hablkouern wegen
Originaldatierung: Das ist geschehen ... des nachsten montags nach unser frawn tag zu der schiedung
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1406
Monat: 8
Tag: 16
Äußere Beschreibung: B: 20,50; H: 16,00; Höhe mit Siegeln: 22,00
Siegler: Habelkofer: Johann \ Bürger von Regensburg Habelkofer: Clara, Regensburg
Altrep. (vor 1800): HSR 10-050
Habelkofer: Johann \ Bürger von Regensburg
Habelkofer: Clara, Regensburg
Nussberg, Familie von: Johann zu Haardorf
Regensburg (krfr.St. Regensburg), Bistum/Hochstift: Bischöfe \ Albert III. (v. Stauf)
Regensburg (krfr.St. Regensburg), Domkapitel: Domherren \ Weichs, Erhard von
Eisack: Michael, Jude, Regensburg
Eisack: Josef, Jude, Regensburg
Bayern, Herzogtum: Herzöge \ Stephan III.
Haardorf (Gde. Oserhofen, Lkr. Deggendorf)??
Regensburg (krfr.St. Regensburg), Reichsstadt: Bürger
Regensburg (krfr.St. Regensburg), Bistum/Hochstift: Bischöfe \ Albert III. (v. Stauf)
Regensburg (krfr.St. Regensburg), Domkapitel: Domherren \ Weichs, Erhard von
Regensburg (krfr.St. Regensburg), Reichsstadt: Juden
Ingolstadt (krfr.St. Ingolstadt), Stadt
Bayern, Herzogtum: Herzöge \ Stephan III.
Schuldverschreibung
Bürgschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:34 MESZ
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