Johann Philipp Caspar Jeckel, ehemaliger solms-braunfelsischer Rat und Amtmann zu Greifenstein, Wetzlar, gegen Friedrich Wilhelm Graf zu Solms-Braunfels
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1, 3066
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 2 Prozessakten des preußischen Kreises Wetzlar
(1709-) 1725 (-1726)
Enthält: Quad. 5, 6, 13: Zeugnisse für Jeckel (1709, 1719, 1724)
Enthält: Quad. 8: Schuldverschreibung (1715)
Enthält: Quad. 16, 21: Rechnungen (1715-1722)
Enthält: Quad. 8: Schuldverschreibung (1715)
Enthält: Quad. 16, 21: Rechnungen (1715-1722)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch auf Zahlung einer Darlehensforderung von 4000 Gulden, zuzüglich der Kosten, Schäden und Zinsen, abzüglich der greifensteinschen Hofpacht an den Kl., ehemaliger greifensteinscher Schreiber und Amtsverweser, dann wied-runkelscher Amtmann zu Dierdorf, zuletzt solms-braunfelsischer Amtmann zu Greifenstein, der nach dem Tode des Wilhelm Moritz Graf zu Solms-Braunfels von dessen Nachfolger, dem Bekl., aus solmsischen Diensten entlassen worden war, weshalb der Kl. seine Forderung geltend macht, Anspruch auf Verurteilung des Bekl., das als Sicherheit für das Darlehen gesetzte Gut Elgershausen zu verkaufen und aus dem Erlös den Kl. zu befriedigen, da die Erträge des Gutes zur Tilgung nicht ausreichen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ