Oberförsterei Uetze (Bestand)
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NLA HA, Hann. 182 Uetze
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.12 Preußische Provinz Hannover >> 1.12.7 Landwirtschaft, Domänen, Forsten >> 1.12.7.2 Untere Provinzialbehörden >> 1.12.7.2.3 Oberförstereien im Reg. Bezirk Lüneburg
1861-1960
Enthält: u.a. Wirtschaftspläne von Genossenschaftsforsten, Baubestandsbücher, Forsteinrichtung, Flächenregister
Geschichte des Bestandsbildners: I. Behördengeschichte
Nach Einführung der preußischen Verwaltungsorganisation im Jahre 1867 und Zugrundelegung eines mit Kabinettsordre vom 31.10.1868 genehmigten Normalplans traten an die Stelle der bisherigen Forstinspektionen die aus den Forstrevieren gebildeten Oberförstereien (vgl. Hann. 122a Nr. 1559). Einige Forstreviere, u.a. Burgdorferholz und Beerbusch der Forstinspektion Eicklingen bzw. Hannover-Eicklingen wurden auf diese Weise zur Oberförsterei Uetze ausgebaut. 1874 bestand die Oberförsterei Uetze aus den Schutzbezirken Edemissen, Ohof, Beerbusch, Dachtmissen, Burgdorf, Böckelse, Uetze, Hänigsen, Bröckel und Dannhorst (vgl. Staatshandbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1867, 1870, 1874). Bis zum Jahr 1914 reduzierte sich die Zahl der Schutzbezirke kontinuierlich; 1885/86 umfasste sie noch 8 Bezirke (Beerbusch, Dachtmissen, Burgdorf, Böckelse, Uetze, Hänigsen, Bröckel, Dannhorst), 1900 nur noch 6 (Beerbusch, Dachtmissen, Burgdorferholz, Hänigsen, Ecklingen und Dannhorst) und im Jahr 1914 schließlich noch die 4 Schutzbezirke Beerbusch, Dachtmissen, Burgdorferholz und Hänigsen (vgl. Staatshandbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1880, 1885/86, 1900, 1914).
1934 wurden die Oberförstereien in Forstämter umbenannt (Ministerialbl. d. Preuß. Landwirtschaftsministeriums u. d. Landesforstverw.1934, Nr. 35 S. 617 ff.); somit wurde aus der Oberförsterei das Forstamt Uetze, das im Jahr 1937 aus den Revierförstereien Beerbusch, Burgdorferholz, Dachtmissen und Hänigsen bestand (vgl. Deutsches Forsthandbuch 1937 S. 168-169).
Bestandsgeschichte: In den vorliegenden Bestand Hann. 182 Uetze sind bislang folgende Ablieferungen des Forstamtes - vormals Oberförsterei - Uetze eingegangen:
Acc. 148/98
Acc. 2012/094
Acc. 2014/138
Forstakten des Forstamtes Uetze nach 1945 finden sich im Bestand Nds. 660 Fuhrberg.
Stand: November 2014
Bearbeiter: Christiane Drewes (2014)
Zusatzinformationen: Hinweis: Die Akten sind teilweise durch Beschädigungen, Pilzbefall und Verunreinigungen geschädigt und können daher nur eingeschränkt zur Benutzung vorgelegt werden.
Geschichte des Bestandsbildners: I. Behördengeschichte
Nach Einführung der preußischen Verwaltungsorganisation im Jahre 1867 und Zugrundelegung eines mit Kabinettsordre vom 31.10.1868 genehmigten Normalplans traten an die Stelle der bisherigen Forstinspektionen die aus den Forstrevieren gebildeten Oberförstereien (vgl. Hann. 122a Nr. 1559). Einige Forstreviere, u.a. Burgdorferholz und Beerbusch der Forstinspektion Eicklingen bzw. Hannover-Eicklingen wurden auf diese Weise zur Oberförsterei Uetze ausgebaut. 1874 bestand die Oberförsterei Uetze aus den Schutzbezirken Edemissen, Ohof, Beerbusch, Dachtmissen, Burgdorf, Böckelse, Uetze, Hänigsen, Bröckel und Dannhorst (vgl. Staatshandbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1867, 1870, 1874). Bis zum Jahr 1914 reduzierte sich die Zahl der Schutzbezirke kontinuierlich; 1885/86 umfasste sie noch 8 Bezirke (Beerbusch, Dachtmissen, Burgdorf, Böckelse, Uetze, Hänigsen, Bröckel, Dannhorst), 1900 nur noch 6 (Beerbusch, Dachtmissen, Burgdorferholz, Hänigsen, Ecklingen und Dannhorst) und im Jahr 1914 schließlich noch die 4 Schutzbezirke Beerbusch, Dachtmissen, Burgdorferholz und Hänigsen (vgl. Staatshandbuch für die Provinz Hannover, Jahrgänge 1880, 1885/86, 1900, 1914).
1934 wurden die Oberförstereien in Forstämter umbenannt (Ministerialbl. d. Preuß. Landwirtschaftsministeriums u. d. Landesforstverw.1934, Nr. 35 S. 617 ff.); somit wurde aus der Oberförsterei das Forstamt Uetze, das im Jahr 1937 aus den Revierförstereien Beerbusch, Burgdorferholz, Dachtmissen und Hänigsen bestand (vgl. Deutsches Forsthandbuch 1937 S. 168-169).
Bestandsgeschichte: In den vorliegenden Bestand Hann. 182 Uetze sind bislang folgende Ablieferungen des Forstamtes - vormals Oberförsterei - Uetze eingegangen:
Acc. 148/98
Acc. 2012/094
Acc. 2014/138
Forstakten des Forstamtes Uetze nach 1945 finden sich im Bestand Nds. 660 Fuhrberg.
Stand: November 2014
Bearbeiter: Christiane Drewes (2014)
Zusatzinformationen: Hinweis: Die Akten sind teilweise durch Beschädigungen, Pilzbefall und Verunreinigungen geschädigt und können daher nur eingeschränkt zur Benutzung vorgelegt werden.
ca. 1,0
Bestand
Literatur: Walter Kremser: Niedersächsische Forstgeschichte - eine integrierte Kulturgeschichte des nordwestdeutschen Forstwesens (Rotenburger Schriften Sonderband 32), Rotenburg (Wümme) 1990
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ
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