Unter Bezug auf das 1684 eingeleitete RKG- Appellationsverfahren (RKG 4426 (P 654/2185)) protestiert von der Porten gegen einen Bescheid der Essener Kanzlei, der durch die Äbtissin bestätigt wurde, dem zufolge der Roggen auf dem immittierten Birckenkamp mit Arrest belegt und ihm bei Strafe verboten wurde, das Getreide an sich zu nehmen, als Attentat in einem laufenden Verfahren. Das Stift Stoppenberg wandte ein, es handle sich um die Ausführung eines 1679 erkannten Immissionsbescheides, der auch im vorigen Jahr ausgeführt worden sei. Das Verfahren wird auf dem Deckblatt als Appellationsverfahren bezeichnet, aber als Mandatsverfahren geführt. Lic. Roleman beantragte im ersten protokollierten Termin, da die Akten des Appellationsverfahrens während der französischen Invasion in Speyer verlorengegangen seien, um Citatio ad redintegrandum actorum. Bei den Beilagen scheint es sich um Aktenstücke, die dieser Redintegration dienen sollten, zu handeln.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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