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Nickel Klette, Bürger zu Neustadt in der Orla, bekundet für seine Ehefrau Gertrud, dass er mit Zustimmung des Grafen Hektor von Gleichen das Gut i...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1501 - 1570
1512 Mai 1
Pergament, mit fünf angehängten Siegeln
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: (am tage Philippi und Jacobi apostolorum)
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Nickel Klette, Bürger zu Neustadt in der Orla, bekundet für seine Ehefrau Gertrud, dass er mit Zustimmung des Grafen Hektor von Gleichen das Gut in der Flur zu Altendorf mit allem Zubehör, wie es der verstorbene Jorge von Ingersleben gebraucht und zu dem Rittergut Altenberga gehörig war, das er dann von der Ehefrau des Hans Weber gekauft hatte, mit dem Zubehör zu Altendorf und Scheps an die Brüder Kaspar und Hermann von Treutsch als Rittergut 69 Gulden Rheinisch verkauft hat. Zu Nachbürgen hat er Jörg von Brandenstein zu Oplick, Hans Volmhausen zu Arnshain, Hans Scheyn, Bürger zu Neustadt, und Hans Berfert, Bürger zu Kahl, gesetzt. Die Nachbürgen geloben den Käufern Währschaft
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers und der Nachbürgen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.