Der durch Absterben des Hanns Wolfgang Glozbücher vakant gewordene Schuldienst zu Ruppertshofen, welcher dem Schulmeister zu Beimbach Hanns Carl Trogen auf sein untertäniges Anmelden anvertraut und hingegen Martin Fischer, ein Schuhmacher, sonst zu Lendsiedel gebürtig, wieder nach Beimbach befördert worden, indem aber ermelten Trogen die Veränderung nicht zuschlagen wollen, und er sich ultio von Ruppertshofen wieder abgesondert, hat sich Max Großen, des allhiesigen Untertanen daselbst ehelicher Sohn namens Johann Caspar Groß, um solche angemeldet, welchen man auch auf eine Probe angenommen, da indessen abgemelten Verstorbenen Glozbüchers Sohn, ein Schneidergeselle, aus der Fremde angekommen, welcher den Dienst auch gern gehabt hätte, und daher sich bemüht auf allerlei Weise, zumal durch unerfindliche Beschuldigung gedachten Jungen Großen herabzusetzen, welches dann Anlass zu einer außerordentlichen Schulvisitation gegeben, weil man aber keine erhebliche Ursache zu Removierung gemelten Großens befunden, ist er bei dem Dienst manteniert worden, Glotzbücher aber mit einem ernsten Verweis zur Ruhe und ab gewiesen worden.