Hans Schelme von Finstingen (Vin-) und Heinrich von Gewenhusen bekunden, daß Roillion von Sarloy wegen seiner Hausfrau 5 Mötten Salz jährlich von Graf Philipp zu Nassau und Saarbrücken hatte auf der Salzgülte, die Graf Philipp auf den Soden zu Marsal (Marsall) und 'Mitdewich' hatte, die Conrad Bischof von Metz Graf Philipp abgelöst hat. Roillion, dem Graf Philipp geschrieben, wollte die Lösung nicht annehmen und forderte 20 Mötten Salz Rückstand von 4 Jahren. Danach hat Graf Johann von Salm heute zwischen beiden gesprochen. Graf Philipp zahlt Roillion 125 Franken und löst damit die Gülte, dafür soll Roillion 12 Franken und 6 Groiß, Metzer Währung, auf Eigen beweisen, als neues Lehen, statt der 5 Mötten Salz, auf die er verzichtet. Siegler: Aussteller.

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Hessisches Hauptstaatsarchiv
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