Abt. 101 Ksp. Delve Kirchspiel Delve (Bestand)
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Abt. 101 Ksp. Delve
Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik) >> Gliederung >> Herzogtum Holstein bis 1867 >> Abt. 101 Landschaft Norderdithmarschen
1636-1929
Geschichte des Bestandsbildners: Die Ortschaften Bergewöhrden, Delve, Hollingstedt und Schwienhusen bildeten seit dem Mittelalter das Kirchspiel Delve, welches am 22. September 1867 durch preußische Verordnung zur Kirchspielslandgemeinde Delve wurde. Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde aufgelöst, die Ortschaften wurden zu selbständigen Gemeinden.
Bestandsgeschichte: Die Unterlagen des Kirchspiels Delve gelangten im November 1973 in das Landesarchiv Schleswig-Holstein (aus Acc. 57/1973 und Acc. 60/1973). Eine weitere Abgabe erfolgte 1984 mit der Acc. 29/1984, sie wurde unter den laufenden Nummern 809 bis 812 verzeichnet.
Der Bestand wurde im Landesarchiv auf Karteikarten verzeichnet und 1999 für ein Findbuch redaktionell überarbeitet. 2024 wurde das Findbuch in Arcinsys eingespielt.
Bestandsgeschichte: Die Unterlagen des Kirchspiels Delve gelangten im November 1973 in das Landesarchiv Schleswig-Holstein (aus Acc. 57/1973 und Acc. 60/1973). Eine weitere Abgabe erfolgte 1984 mit der Acc. 29/1984, sie wurde unter den laufenden Nummern 809 bis 812 verzeichnet.
Der Bestand wurde im Landesarchiv auf Karteikarten verzeichnet und 1999 für ein Findbuch redaktionell überarbeitet. 2024 wurde das Findbuch in Arcinsys eingespielt.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 09:51 MEZ