Papst Johannes XXIII. schreibt den Domdekanen zu Eichstätt und Bamberg sowie dem Domkantor zu Würzburg: Abt und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg haben an der päpstlichen Kurie klageweise vorgebracht, dass ihre Besitzungen, Einkünfte und Gerechtsame von geistlichen und weltlichen Machthabern geschädigt und beeinträchtigt werden. Der Papst bestellt daher die Empfänger zu Richtern und Konservatoren des Klosters und erteilt ihnen die Vollmacht, gegen alle, die das Kloster an seinen Besitzungen und Rechten schädigen, gerichtlich vorzugehen und über sie Kirchenstrafen zu verhängen. Datum Bononie viii idus februarii pontificatus nostri anno primo. Aussteller: Papst Johannes XXIII. Empfänger: Domdekane zu Eichstätt und Bamberg sowie Domkantor zu Würzburg
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Papst Johannes XXIII. schreibt den Domdekanen zu Eichstätt und Bamberg sowie dem Domkantor zu Würzburg: Abt und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg haben an der päpstlichen Kurie klageweise vorgebracht, dass ihre Besitzungen, Einkünfte und Gerechtsame von geistlichen und weltlichen Machthabern geschädigt und beeinträchtigt werden. Der Papst bestellt daher die Empfänger zu Richtern und Konservatoren des Klosters und erteilt ihnen die Vollmacht, gegen alle, die das Kloster an seinen Besitzungen und Rechten schädigen, gerichtlich vorzugehen und über sie Kirchenstrafen zu verhängen. Datum Bononie viii idus februarii pontificatus nostri anno primo. Aussteller: Papst Johannes XXIII. Empfänger: Domdekane zu Eichstätt und Bamberg sowie Domkantor zu Würzburg
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 298
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 84 / 242b
Registratursignatur/AZ: 112 (15. Jh.); 29 (16. Jh.); C X / II (18. Jh.); Ge x 23 (18. Jh.); 242 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1411 Februar 6, Bologna
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Papst; an Hanfschnur anhängende Bleibulle, unbesch.
Überlieferung: Original
Ausstellungsort: Bologna
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 493 Druck: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 559 S. 223-226
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (15. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Original
Ausstellungsort: Bologna
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 493 Druck: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 559 S. 223-226
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (15. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Johannes XXIII., Papst
Bonifaz VIII., Papst
Eichstätt, Domstift, Dekan
Bamberg, Domstift, Dekan
Würzburg, Domstift, Kantor
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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