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Affix zu Transfix von 1490 November 5: Johann [I. von Henneberg],
Abt von Fulda, überträgt dem Neidhard (Nithard) von Altenburg
(Allenburgk) [?] u...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1471-1480
1475 April 8
Ausfertigung [Affix], Pergament, mit Pergamentstreifen angehängtes Siegel (beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der geben ist am Sampstag nach Quasimodogeniti nach Cristi gepuret viertzehen hundert und im funff und sibentzigisten jaren
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Affix zu Transfix von 1490 November 5: Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, überträgt dem Neidhard (Nithard) von Altenburg (Allenburgk) [?] und dessen Bruder Christoph die Lehen, die ihr Vater Hermann von Altenburg ihnen vererbt hat, nämlich die Kemenate in Eiterfeld mit Äckern, Wiesen und Baumgarten, zwei Güter in Reckrod (Reckerode), die halbe Mühle und ein Gut in Arzell, ein Gut in (Husen) [?], fünf Schilling Pfennige in Ufhausen von einem Schindersgut genannten Gut, zwei Hofstätten in [Großen-]Taft, sieben Güter und vier Hofstätten in Geismar, ein Gut in Wiesenfeld (Wissenfeldt), eine Hofstatt und einen Acker in Schleid (Sleyta), eine Hofstätte in Borsch (Borssa) [Ortsteil von Geisa], zwei Güter in (Langenwinden) [Hof Langwinden, Gem. Motzlar], ein Gut in Motzlar (Mutzeller), 28 Schilling Pfennige in Kaltenbuchen (Kaldenbuch), zwei Hofstätten (zuem Roediges), ein Anteil an dem Hain in Fürsteneck und eine Wiese in Maberzell. Ankündigung des Sekretsiegels des Abtes. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers; Gesamtansicht: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 439, S. 95
Vgl. das Transfix von 1490 November 5: Neidhard (Nithard) von Altenburg (Aldenburgk) bekundet, dass er gegenüber seinem Lehnsherrn, Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, auf die folgenden Lehen zugunsten des Konrad Eckard, dem er die Güter verpfändet hatte, verzichtet: Die Kemenate im Dorf Eiterfeld mit Äckern, Wiesen, Baumgarten und Hofstätten, eine Wiese in Eiterfeld mit zwei Gulden Jahreszins, die halbe Mühle in Arzell und ein Gut mit mehreren Hofstätten, fünf Schilling Pfennige in Ufhausen von einem (Snydersgut) genannten Gut, zwei Hofstätten in [Großen-]Taft, zwei Güter in Reckrod (Reckerodt) und 14 Viertel Getreide, ein Anteil am Hain in Fürsteneck und ein Anteil am Gericht Fürsteneck. An die Urkunde ist die ursprüngliche Lehnsurkunde geheftet. Neidhard verspricht, die in seiner Hand befindlichen Urkunden über die Lehngüter dem Abt innerhalb eines Monats auszuhändigen. Siegelankündigung von Neidhard von Altenburg und Simon von Schlitz genannt Görtz. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 2)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.