Abt. 195.69 Gut Rundhof (Bestand)
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Abt. 195.69
Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik) >> Gliederung >> Klöster und Güter >> Abt. 195 Schleswigsche adlige Güter
1800-1886
Enthält: Schuld- und Pfandprotokolle ab 1802; Kontrakte ab 1800; Kaufbrief 1800.
Geschichte des Bestandsbildners: Rundhof gehört zu den bekannteren Gütern im Schleswigschen. Es liegt nordöstlich von Kappeln unweit der Geltinger Bucht und ist Teil der Gemeinde Stangheck im Kreis Schleswig-Flensburg. Früher lag es in der Kappeler Harde und im Ersten Angler Güterdistrikt. Im 13. Jahrhundert wird es als befestigter Besitz des dänischen Königs genannt, bevor es an Landadlige fiel.
Geschichte des Bestandsbildners: Seit den 1580er-Jahren ist Rundhof mit den von Rumohr verbunden. 1753/54 entstand unter Christian August II. von Rumohr das heutige große Herrenhaus durch den bekannten Architekten Georg Greggenhofer. Ab 1800 folgten in finanziell schwieriger Zeit Parzellierungen, dann nach der gescheiterten schleswig-holsteinischen Erhebung von 1848 die Ausweisung des Eigentümers Wulf Henning von Rumohr durch Dänemark. Gleichwohl sind die von Rumohr auch heute – mehr als vier Jahrhunderte nach dem Erwerb des Gutes – Eigentümer Rundhofs. Dieses ist nach wie vor ein landwirtschaftlicher Betrieb.
Bestandsgeschichte: Die Protokollüberlieferung wurde 1949 vom Amtsgericht Kappeln an das Landesarchiv abgegeben. Ein Archivale kam 2008 als Privatabgabe hinzu.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 195.69 Nr. 1440
Geschichte des Bestandsbildners: Rundhof gehört zu den bekannteren Gütern im Schleswigschen. Es liegt nordöstlich von Kappeln unweit der Geltinger Bucht und ist Teil der Gemeinde Stangheck im Kreis Schleswig-Flensburg. Früher lag es in der Kappeler Harde und im Ersten Angler Güterdistrikt. Im 13. Jahrhundert wird es als befestigter Besitz des dänischen Königs genannt, bevor es an Landadlige fiel.
Geschichte des Bestandsbildners: Seit den 1580er-Jahren ist Rundhof mit den von Rumohr verbunden. 1753/54 entstand unter Christian August II. von Rumohr das heutige große Herrenhaus durch den bekannten Architekten Georg Greggenhofer. Ab 1800 folgten in finanziell schwieriger Zeit Parzellierungen, dann nach der gescheiterten schleswig-holsteinischen Erhebung von 1848 die Ausweisung des Eigentümers Wulf Henning von Rumohr durch Dänemark. Gleichwohl sind die von Rumohr auch heute – mehr als vier Jahrhunderte nach dem Erwerb des Gutes – Eigentümer Rundhofs. Dieses ist nach wie vor ein landwirtschaftlicher Betrieb.
Bestandsgeschichte: Die Protokollüberlieferung wurde 1949 vom Amtsgericht Kappeln an das Landesarchiv abgegeben. Ein Archivale kam 2008 als Privatabgabe hinzu.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 195.69 Nr. 1440
2 lfd. M.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 09:51 MEZ