Dietrich vom Stein (de Lapide), Archidiakon zu Trier vom St. Lubentius in Dietkirchen (Diekerchen), befiehlt dem Dekan des Sedes Engers, da Johann Graf von Nassau und Diez zum Altar St. Johannes Bapt. in der Burg Nassau und im Tal der Burg, der durch Resignation des Jacobus Koppens von Breda frei ist, den Henrich von Vianden (Vienna) präsentiert hat, da sich nach erfolgter Ladung niemand dagegen gemeldet hat, diesen Heinrich, von dem der zuvor einen Treueid für den Erzbischof von Trier, den Aussteller und den Dekan zu Engers abnehmen soll, in Besitz des Altars zu setzen.
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Dietrich vom Stein (de Lapide), Archidiakon zu Trier vom St. Lubentius in Dietkirchen (Diekerchen), befiehlt dem Dekan des Sedes Engers, da Johann Graf von Nassau und Diez zum Altar St. Johannes Bapt. in der Burg Nassau und im Tal der Burg, der durch Resignation des Jacobus Koppens von Breda frei ist, den Henrich von Vianden (Vienna) präsentiert hat, da sich nach erfolgter Ladung niemand dagegen gemeldet hat, diesen Heinrich, von dem der zuvor einen Treueid für den Erzbischof von Trier, den Aussteller und den Dekan zu Engers abnehmen soll, in Besitz des Altars zu setzen.
170 I, U 1975
170 I Nassau-Oranien: Urkunden
Nassau-Oranien: Urkunden >> 15. Jahrhundert >> 1476-1499 >> 1487
1487 Januar 8
Ausfertigung, Pergament, Siegelrest am Pressel, Unterschrift: Johannes Dredorff, Notar, Abt. 170 Nr. 1975
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: die lune octava mensis Januarii 1486 iuxta stilum scribendi per civitatem et dioc. Treverens
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller.
Abschrift 18. Jh. Abt. 170 II
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:06 MESZ