Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit dem Abt Kraft und dem Koadjutor (dann Abt) Michael, dem Kanzler Heinrich Lersner, Johann Meckbach d.J., und dem Amt Hauneck. Abschrift eines Briefes Kurts v. Geismar an den Kanzler Heinrich Lersner, Brief Dr. Ulrich Geigers an Bing und dessen Antwort
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3, 1977
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.47 Hersfeld
1556
Enthält: 1556 Januar. Wiederholte Bitte des Abts, beim Kurfürsten Moritz auf die Restitution der Klöster Memleben und Cölleda hinzuwirken und Einspruch zu erheben gegen die Einziehung hersfeldischer Lehen. Bitte der gemeinen Dorfschaften im Amt Landeck um Aufschub der Holzfuhren zum Salzwerk in Allendorf
Enthält: März. Bevorstehender Tod des Abts. Bitte Johann Meckbachs d.J. um das Gutachten des Landgrafen und Dr. Oldendorps über die vorzunehmende Neuwahl. Der Koadjutor hält eine Neuwahl für überflüssig. Sendung einer geeigneten Persönlichkeit nach Rom zur Erlangung der Konfirmation des neuen Abts. Andreas Jarmann als Sachverständiger. Heinrich Lersner empfiehlt eine baldige Gesandtschaft nach Rom, Benachrichtigung des Kurt v. Geismar in Rom oder Beauftragung eines Courtisans aus Mainz oder Fritzlar mit der Gesandtschaft nach Rom. Tod des Abts in der Nacht vom 10. zum 11. März, Tod des Bischofs von Trier. Geismars Unbrauchbarkeit, Sendung Jarmanns nach Hersfeld. Reise des Landgrafen am 13. März über Brunslar, Breitenau nach Kassel (14.). Antrag des Antonius Waldbott v. Bassenheim beim Stift auf Wiederlösung des Weinhofs zu Leutesdorf. Schwierigkeiten seitens der Kardinäle in Rom wegen der Bestätigung des Koadjutors, Geismars Bitte um Geld
Enthält: April, Mai. Siehe Nr. 1897. Bericht Geismars aus Rom
Enthält: Juli. Bestätigung der Wahl des Abts Michael. Empfang der Regalien durch den König, Fürsprache des Landgrafen für den Abt
Enthält: September. Anerbieten des Kardinals von Bellay in Rom durch Dr. Ulrich Geiger, die Interessen deutscher Fürsten an der Kurie zu vertreten, Mitteilung Bings, daß der Landgraf an der Kurie nichts auszurichten habe, nachdem der Hersfelder Koadjutor bestätigt sei. Beschwerde der hersfeldischen Untertanen in Kathus wegen Entziehung der Hute durch die Holzknechte in Friedewald
Enthält: Undatiert. Beschlagnahme von Urkunden über Herrenbreitungen in Erfurt
Enthält: Dezember. Beschwerde des Amts Hauneck über den Amtmann Hans Kaspar v. Eschwege daselbst wegen unbefugten Holzhauens, drückender Dienste und Rottzehnten
Enthält: März. Bevorstehender Tod des Abts. Bitte Johann Meckbachs d.J. um das Gutachten des Landgrafen und Dr. Oldendorps über die vorzunehmende Neuwahl. Der Koadjutor hält eine Neuwahl für überflüssig. Sendung einer geeigneten Persönlichkeit nach Rom zur Erlangung der Konfirmation des neuen Abts. Andreas Jarmann als Sachverständiger. Heinrich Lersner empfiehlt eine baldige Gesandtschaft nach Rom, Benachrichtigung des Kurt v. Geismar in Rom oder Beauftragung eines Courtisans aus Mainz oder Fritzlar mit der Gesandtschaft nach Rom. Tod des Abts in der Nacht vom 10. zum 11. März, Tod des Bischofs von Trier. Geismars Unbrauchbarkeit, Sendung Jarmanns nach Hersfeld. Reise des Landgrafen am 13. März über Brunslar, Breitenau nach Kassel (14.). Antrag des Antonius Waldbott v. Bassenheim beim Stift auf Wiederlösung des Weinhofs zu Leutesdorf. Schwierigkeiten seitens der Kardinäle in Rom wegen der Bestätigung des Koadjutors, Geismars Bitte um Geld
Enthält: April, Mai. Siehe Nr. 1897. Bericht Geismars aus Rom
Enthält: Juli. Bestätigung der Wahl des Abts Michael. Empfang der Regalien durch den König, Fürsprache des Landgrafen für den Abt
Enthält: September. Anerbieten des Kardinals von Bellay in Rom durch Dr. Ulrich Geiger, die Interessen deutscher Fürsten an der Kurie zu vertreten, Mitteilung Bings, daß der Landgraf an der Kurie nichts auszurichten habe, nachdem der Hersfelder Koadjutor bestätigt sei. Beschwerde der hersfeldischen Untertanen in Kathus wegen Entziehung der Hute durch die Holzknechte in Friedewald
Enthält: Undatiert. Beschlagnahme von Urkunden über Herrenbreitungen in Erfurt
Enthält: Dezember. Beschwerde des Amts Hauneck über den Amtmann Hans Kaspar v. Eschwege daselbst wegen unbefugten Holzhauens, drückender Dienste und Rottzehnten
Sachakte
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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