Landratsamt Lippstadt B (Bestand)
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LRA LP-B
Kreisarchiv Soest (Archivtektonik) >> Archivgut des Kreises Soest und seiner Vorläufer >> Kreis Lippstadt
Kurzbeschreibung: Akten des Landratsamtes Lippstadt, Leihgabe des Landesarchivs NRW Abteilung Westfalen in Münster.Akten zu Wohlfahrtsamt, Straßenverkehrsangelegenheiten, Lageberichte, Orden und Ehrenzeichen, Einleitungsbehörde.
Vorwort: Bei dem Bestand "Landratsamt Lippstadt B" handelt es sich um einen kleinen Teilbestand Lippstädter landrätlicher Akten. Der Bestand wurde separat gebildet, da die Menge der landrätlichen Akten aus der Zeit seit der Gründung des Kreises Lippstadt 1817 bis ca. 1935 bereits durch das Westfälische Archivamt verzeichnet worden war und das dabei erstellte Findbuch "Landratsamt Lippstadt A" in verschiedenen Archiven öffentlich zugänglich gemacht wurde. Alle landrätlichen Akten, die nicht darin verzeichnet waren, wurden dem Bestand "Landratsamt Lippstadt B" zugeordnet.
Bei dem Bestand handelt es sich um ein Depositum des Landesarchivs NRW Abteilung Westfalen im Kreisarchiv Soest. Der Bestand umfasst Akten aus der Zeit von 1930 bis 1945, einige beginnen früher, darunter eine Akte bereits 1880.
Die Akten des Bestandes wurde von Iris Zwitzers nach und nach verzeichnet und indiziert. Es gelangten auch einige Akten dazu, die eher anderen Provenienzen zuzuordnen gewesen wären, so die Akten zur Fürsorgeerziehung und Vormundschaftswesen (Systematikgruppe 5) aus der Provenienz Kreiswohlfahrtsamt, die eher dem Bestand Kreisausschuss Lippstadt zuzuordnen gewesen wären. Ebenso eine Akte des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Kreisgruppe Lippstadt, die eher dem damals noch nicht gebildeten Bestand N 11 im Kreisarchiv zuzuordnen gewesen wäre.
Da bis auf eine Ausnahme alle 42 Akten des Bestandes keine Aktenzeichen trugen, wurde durch Kreisarchivarin Beatrix Pusch eine neue Klassifikation gebildet und im Februar 2009 das Findbuch erstellt. In den Jahren 2010 und 2011 sind noch weitere 18 Akten zum Bestand hinzugekommen. Die Akten wurden verzeichnet, klassifiziert und indiziert und ein neues Findbuch erstellt.
Der Bestand steht für die Benutzung offen, allerdings unterliegen einige Akten des Bestandes noch personenbezogenen Schutzfristen gem. § 7 Abs. 1 Archivgesetz NRW und sind daher nicht in diesem Findbuch enthalten. Zur Bestellung der Archivalien im Lesesaal und als Zitierweise bei Veröffentlichungen ist die Signatur (Bestandskürzel und Nummer, z.B. LRA LP B 1) anzugeben.
Der Bestand wurde 2008 entsäuert. Die Entsäuerung der neu hinzugekommenen Akten ist geplant.
Stand: 12.11.2020
Vorwort: Bei dem Bestand "Landratsamt Lippstadt B" handelt es sich um einen kleinen Teilbestand Lippstädter landrätlicher Akten. Der Bestand wurde separat gebildet, da die Menge der landrätlichen Akten aus der Zeit seit der Gründung des Kreises Lippstadt 1817 bis ca. 1935 bereits durch das Westfälische Archivamt verzeichnet worden war und das dabei erstellte Findbuch "Landratsamt Lippstadt A" in verschiedenen Archiven öffentlich zugänglich gemacht wurde. Alle landrätlichen Akten, die nicht darin verzeichnet waren, wurden dem Bestand "Landratsamt Lippstadt B" zugeordnet.
Bei dem Bestand handelt es sich um ein Depositum des Landesarchivs NRW Abteilung Westfalen im Kreisarchiv Soest. Der Bestand umfasst Akten aus der Zeit von 1930 bis 1945, einige beginnen früher, darunter eine Akte bereits 1880.
Die Akten des Bestandes wurde von Iris Zwitzers nach und nach verzeichnet und indiziert. Es gelangten auch einige Akten dazu, die eher anderen Provenienzen zuzuordnen gewesen wären, so die Akten zur Fürsorgeerziehung und Vormundschaftswesen (Systematikgruppe 5) aus der Provenienz Kreiswohlfahrtsamt, die eher dem Bestand Kreisausschuss Lippstadt zuzuordnen gewesen wären. Ebenso eine Akte des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Kreisgruppe Lippstadt, die eher dem damals noch nicht gebildeten Bestand N 11 im Kreisarchiv zuzuordnen gewesen wäre.
Da bis auf eine Ausnahme alle 42 Akten des Bestandes keine Aktenzeichen trugen, wurde durch Kreisarchivarin Beatrix Pusch eine neue Klassifikation gebildet und im Februar 2009 das Findbuch erstellt. In den Jahren 2010 und 2011 sind noch weitere 18 Akten zum Bestand hinzugekommen. Die Akten wurden verzeichnet, klassifiziert und indiziert und ein neues Findbuch erstellt.
Der Bestand steht für die Benutzung offen, allerdings unterliegen einige Akten des Bestandes noch personenbezogenen Schutzfristen gem. § 7 Abs. 1 Archivgesetz NRW und sind daher nicht in diesem Findbuch enthalten. Zur Bestellung der Archivalien im Lesesaal und als Zitierweise bei Veröffentlichungen ist die Signatur (Bestandskürzel und Nummer, z.B. LRA LP B 1) anzugeben.
Der Bestand wurde 2008 entsäuert. Die Entsäuerung der neu hinzugekommenen Akten ist geplant.
Stand: 12.11.2020
62 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ