Württemberg und der Westfälische Friede
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/009 S984004/201
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/009 Fernsehsendungen von Südwest 3 aus dem Jahre 1998
Fernsehsendungen von Südwest 3 aus dem Jahre 1998 >> Februar 1998
25. Februar 1998
Vor 350 Jahren setzte der Westfälische Friede den Schlußpunkt unter den Dreißigjährigen Krieg. Württemberg dient als Beispiel für eine filmische Erzählung darüber, wie die Menschen diesen Krieg erlebt haben. Die Jahre nach 1634, als der Herzog von Württemberg im Exil weilte und das Land schutzlos der Willkür der Stärkeren ausgesetzt war, waren im Land die schlimmsten. Plünderungen, Pest, Hunger und Erpressungen zerstörten die bis dahin blühenden Landschaften und hinterließen verarmte und verlassene Städte. Den Friedensschluß nahmen die Überlebenden kaum wahr. Der Film läßt anhand zeitgenössischer Protokolle die damalige Zeit in einer szenischen Dokumentation wiedererwachen. Chroniken belegen, wie die württembergische Stadt Bietigheim unter Truppendurchzügen, Quartierlasten und Kriegskontributionen gelitten hat.
0:29:15; 0'29
Audio-Visuelle Medien
Bietigheim : Bietigheim-Bissingen LB
Dreißigjähriger Krieg
Krieg; Dreißigjähriger Krieg; Westfälischer Friede
Westfälischer Friede (1648)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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