Jakob Graf zu Tengen und seine armen Leute daselbst einerseits und Heinrich von Randegg, Ritter, und dessen armen Leute von Aitlingen andererseits legen ihre Streitigkeiten über Gericht, Zwing, Bann, Wun, Weide, Trieb und Tratt bei und lassen durch Schiedsleute die Marken festlegen. Flurnamen: In der Buckh, gegen Rickhenaw, Haag, Kohlholz, Hagenholz. Genannte Personen: Konrad Mayer von Riedöschingen, Spolt von Geisingen, Heinrich von Randegg, Klawin Mobaldt, Lorenz Mayer. Wenn eine Partei die andere durch Rosse und anderes Vieh geschädigt hat, darf die geschädigte Partei das Vieh bis zur Vergütung des Schadens pfänden. Alle Kundschaftsbriefe der beiden Parteien sollen den Schiedsleuten vorgezeigt werden; die gegenseitigen Streitigkeiten sollen beigelegt sein. Es folgen Angaben über das Blutgericht, das Fürstenberg zu Tengen laut Urk. von 1478, besiegelt von dem edlen und festen Heinrich von Allmendshofen, hat; über Hochgericht oder Galgen bei Tengen sowie über Forst- und Geleitsgrenzen der Grafschaft Fürstenberg.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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