Gertrud Ursula von Echter zu Mespelbrunn, verwitwete von Lülsdorf, setzt die Abtei Meer zu ihrer Universalerbin ein. Frau Gertrud Ursula von Echter [zu Mespelbrunn], verwitwete von Lülsdorf, jetzt Novizin des adligen Klosters Meer, macht ihr Testament: Sie setzt darin die Abtei Meer zur Universalerbin ein. Sie siegelt mit dem Siegel ihres verstorbenen Mannes. Notar: Johann Barthold Hardt, öffentlicher kaiserlicher beim Reichskammergericht approbierter Notar. Zeugen: Caspar Wilhelm Frillings (er siegelt mit dem Lacksiegel des Notars), Wilhelm Helpenstein, Pastor in Büderich (desgl.), Johann Scheffer, Bürgermeister und Schöffe in Kaiserswerth (desgl.), Heinrich Seruas (eigenes Lacksiegel), Georg Teiues (?, mit Siegel des Heinrich Seruas), Heinrich Kreiner (?, mit Siegel des Heinrich Seruas), Heinrich Pafferoid (mit Siegel des Heinrich Seruas). Geschehen in Meer im Sprechhaus des Klosters.
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Gertrud Ursula von Echter zu Mespelbrunn, verwitwete von Lülsdorf, setzt die Abtei Meer zu ihrer Universalerbin ein. Frau Gertrud Ursula von Echter [zu Mespelbrunn], verwitwete von Lülsdorf, jetzt Novizin des adligen Klosters Meer, macht ihr Testament: Sie setzt darin die Abtei Meer zur Universalerbin ein. Sie siegelt mit dem Siegel ihres verstorbenen Mannes. Notar: Johann Barthold Hardt, öffentlicher kaiserlicher beim Reichskammergericht approbierter Notar. Zeugen: Caspar Wilhelm Frillings (er siegelt mit dem Lacksiegel des Notars), Wilhelm Helpenstein, Pastor in Büderich (desgl.), Johann Scheffer, Bürgermeister und Schöffe in Kaiserswerth (desgl.), Heinrich Seruas (eigenes Lacksiegel), Georg Teiues (?, mit Siegel des Heinrich Seruas), Heinrich Kreiner (?, mit Siegel des Heinrich Seruas), Heinrich Pafferoid (mit Siegel des Heinrich Seruas). Geschehen in Meer im Sprechhaus des Klosters.
AA 0512, 324
AA 0512 Steinfeld, Abtei, Urkunden
Steinfeld, Abtei, Urkunden >> 1. Urkunden
1668 August 10, 1668 August 20
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Ausstellort: Meer
Ausfertigung (Papier, Deutsch) - Alte Signatur (18. Jh.): Caps. 1 N. 1 - Beiliegend eine Spezifikation der Aktiv- und Passiv-Schulden der Echterischen Erben und der Besitzungen in Süddeutschland
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:42 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.5. O - U (Tektonik)
- 1.2.5.21. Steinfeld (Tektonik)
- Steinfeld, Urkunden AA 0512 (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)
- Gertrud Ursula von Echter zu Mespelbrunn, verwitwete von Lülsdorf, setzt die Abtei Meer zu ihrer Universalerbin ein. Frau Gertrud Ursula von Echter [zu Mespelbrunn], verwitwete von Lülsdorf, jetzt Novizin des adligen Klosters Meer, macht ihr Testament: Sie setzt darin die Abtei Meer zur Universalerbin ein. Sie siegelt mit dem Siegel ihres verstorbenen Mannes. Notar: Johann Barthold Hardt, öffentlicher kaiserlicher beim Reichskammergericht approbierter Notar. Zeugen: Caspar Wilhelm Frillings (er siegelt mit dem Lacksiegel des Notars), Wilhelm Helpenstein, Pastor in Büderich (desgl.), Johann Scheffer, Bürgermeister und Schöffe in Kaiserswerth (desgl.), Heinrich Seruas (eigenes Lacksiegel), Georg Teiues (?, mit Siegel des Heinrich Seruas), Heinrich Kreiner (?, mit Siegel des Heinrich Seruas), Heinrich Pafferoid (mit Siegel des Heinrich Seruas). Geschehen in Meer im Sprechhaus des Klosters. (Archivale)