Herzogliches Steuerkollegium (Bestand)
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NLA WO, 65 Neu
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.3 Neuere Landesakten (Neu) >> 3.3.10 Finanzverwaltung
1744-1877
Enthält: Organisation; Personalia; Geschäftsführung; Kassen- u. Rechnungswesen; Prozesssachen; Truppenverpflegungssachen; Schulden u. Kredite; Diäten; Stipendien; Brandversicherungskataster
Geschichte des Bestandsbildners: Mit der Landesverordnung vom 19.06.1820 trat an die Stelle des Schatzkollegiums (101 Alt) das Landes-Steuerkollegium, das in seiner Amtsführung sowohl dem Landesherrn als auch den Ständen verpflichtet war. Es bestand aus acht Räten, die je zur Hälfte vom Landesherrn und den Ständen ernannt wurden. Grundlage seiner Arbeit war die Verordnung vom 29.10.1821, die sich auf das Steuerwesen, die Leitung der Brandversicherungsanstalt, das Landesschuldenwesen und die Aufsicht über die Chausseebauten erstreckte. Seine Tätigkeit endete mit Inkrafttreten der neuen Landschaftsordnung 1832. Die Verwaltung der Steuern und Abgaben fiel nun einer Steuer-Direktion (71 Neu) zu.
Stand: Oktober 2014
Bestandsgeschichte: Der vorliegende Bestand gelangte in seinem Hauptteil 1922 in das damalige Landeshauptarchiv. Abgebende Stelle war das Landesgrundsteueramt. Hinzu kamen 1974 bis 1976 Akten gleicher Provenienz aus verschiedenen Beständen, in erster Linie aus 68 Neu, vereinzelt aus 59 Neu, 50 Neu und 14 Alt.
Die Erschließungsdaten wurden aus dem 1923 handschriftlich angelegten Findbuch mit einem maschinenschriftlichen Nachtrag aus den Jahren 1970er Jahren im Herbst 2014 in die EDV übertragen.
Stand: Oktober 2014
Bearbeiter: Dr. Roxane Berwinkel (2014)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: ja
Geschichte des Bestandsbildners: Mit der Landesverordnung vom 19.06.1820 trat an die Stelle des Schatzkollegiums (101 Alt) das Landes-Steuerkollegium, das in seiner Amtsführung sowohl dem Landesherrn als auch den Ständen verpflichtet war. Es bestand aus acht Räten, die je zur Hälfte vom Landesherrn und den Ständen ernannt wurden. Grundlage seiner Arbeit war die Verordnung vom 29.10.1821, die sich auf das Steuerwesen, die Leitung der Brandversicherungsanstalt, das Landesschuldenwesen und die Aufsicht über die Chausseebauten erstreckte. Seine Tätigkeit endete mit Inkrafttreten der neuen Landschaftsordnung 1832. Die Verwaltung der Steuern und Abgaben fiel nun einer Steuer-Direktion (71 Neu) zu.
Stand: Oktober 2014
Bestandsgeschichte: Der vorliegende Bestand gelangte in seinem Hauptteil 1922 in das damalige Landeshauptarchiv. Abgebende Stelle war das Landesgrundsteueramt. Hinzu kamen 1974 bis 1976 Akten gleicher Provenienz aus verschiedenen Beständen, in erster Linie aus 68 Neu, vereinzelt aus 59 Neu, 50 Neu und 14 Alt.
Die Erschließungsdaten wurden aus dem 1923 handschriftlich angelegten Findbuch mit einem maschinenschriftlichen Nachtrag aus den Jahren 1970er Jahren im Herbst 2014 in die EDV übertragen.
Stand: Oktober 2014
Bearbeiter: Dr. Roxane Berwinkel (2014)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: ja
3,0
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ