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Königl. Musikinstitut, Verschiedenes
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 18 I Kgl. Hoftheater Stuttgart
Kgl. Hoftheater Stuttgart >> 3. Künstlerischer Betrieb des Theaters >> 3.8 Künstlerausbildung >> 3.8.2 Musikinstitut im Waisenhaus Stuttgart 1804 - 1818
1813-1817
Enthält: Anklage des Schauspielers Kübler über die Erklärung des Lehrers der Deklamation; Anschaffung einer Harfe für das Institut; Verzeichnis derjenigen Zöglinge des Musikinstituts, welche am 19. Febr. 1814 von Herrn Oberhofprediger Prälat von Dautel von der Schule losgesprochen wurden; Ermahnung der männlichen Zöglinge zu mehr Respekt gegenüber den Lehrern und Vorgesetzten; Aufnahme und Entlassung von Zöglingen; Anschaffung eines "tournepied", um den Kindern "die Füße mehr auswärts zu dressieren", 1814; Abhaltung einer wöchentlichen Sitzung im Waisenhaus unter dem Vorsitz des Direktors; Prüfung von Unterrichtsstunden; Belohnung des Choristen Traub; Besoldung des Tanzmeisters Petit; Übertragung einer Schullehrerstelle an den ehemaligen Apothekenhelfer (Provisor) Heinrich Bühler; Bewerbungen für die erledigte Lehrerstelle, 1815; Inanspruchnahme der Wohnung des verstorbenen Waisenschulmeisters März für den Unterricht; Fonds, die das Musikinstitut jährlich bezogen hat, 1816; Kostenaufwand für die Kost der fürs Ballett bestimmten Zöglinge; Beurteilung von Zöglingen; Bestimmung und Einstudierung der Theaterrollen; Mitteilung an sämtliche Lehrer des Musikinstituts betr. Urlaub; Abhaltung der weiblichen Zöglinge vom Schulunterricht durch häufige Theater-, Tanzproben und Aufführungen
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.