Ehevertrag zwischen dem verwitweten Schneider Jakob Bitterolf von Pfuhl [Stadt Neu-Ulm] und der ledigen Barbara Beyer von Markbronn ("Machtbronn") [Stadt Blaustein/Alb-Donau-Kreis]. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Barbara geborene Jehle zwei Kinder, den verheirateten Sohn Johann und die ledige Tochter Anna. Der Vertrag wird im Beisein der Weber Michael Wiedemann und Michael Bitterolf von Pfuhl als Pfleger der ledigen Tochter des Bräutigams sowie des Schuhmachers Johann Haug von Markbronn als Beistand der Braut geschlossen.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Schneider Jakob Bitterolf von Pfuhl [Stadt Neu-Ulm] und der ledigen Barbara Beyer von Markbronn ("Machtbronn") [Stadt Blaustein/Alb-Donau-Kreis]. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Barbara geborene Jehle zwei Kinder, den verheirateten Sohn Johann und die ledige Tochter Anna. Der Vertrag wird im Beisein der Weber Michael Wiedemann und Michael Bitterolf von Pfuhl als Pfleger der ledigen Tochter des Bräutigams sowie des Schuhmachers Johann Haug von Markbronn als Beistand der Braut geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 051
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1774 Januar 27.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Jakob Bitterolf von Pfuhl und Barbara Bayer von Markbronn
Siegler: Karl Friedrich von Neubronner, Markus Anton von Baldinger, Christian Kässbohrer und Johann Eitel Jäger, Ratsherren und Pflegamtsverwalter in Ulm, mit dem größeren Pflegamtssiegel auf Bitte der Eheleute und ihrer Pfleger
Kanzleivermerke: 2. pfuhl. buch f. 338 (18./19. Jh.); N. 3 (18./19. Jh.); N. 46 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Inventar über den von der Braut in die Ehe mitgebrachten Besitz vom 27. Januar 1774
2. Entwurf des Ehevertrags vom 30. November 1773
Datum: So geschehen Ulm, den 27. januarii 1774.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Jakob Bitterolf von Pfuhl und Barbara Bayer von Markbronn
Siegler: Karl Friedrich von Neubronner, Markus Anton von Baldinger, Christian Kässbohrer und Johann Eitel Jäger, Ratsherren und Pflegamtsverwalter in Ulm, mit dem größeren Pflegamtssiegel auf Bitte der Eheleute und ihrer Pfleger
Kanzleivermerke: 2. pfuhl. buch f. 338 (18./19. Jh.); N. 3 (18./19. Jh.); N. 46 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18./19. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Inventar über den von der Braut in die Ehe mitgebrachten Besitz vom 27. Januar 1774
2. Entwurf des Ehevertrags vom 30. November 1773
Datum: So geschehen Ulm, den 27. januarii 1774.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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