Mainz, 1620.08.30. (Richter Pfaff). Der B. Alban Stecher (Stuch) u.s.Fr. Agnes vergleichen sich als Tochtermann und Tochter mit dem B. Anton Laudt, Blumenmacher, Stiefvater, u.s.Fr. Elisabeth, Mutter, wegen des zukünftigen mütterlichen Erbfalls. Anton und Elisabeth haben ein Haus auf St. Stephansberg, zwischen Hermann Messerschmidt und Fritz Kandtlen, erkauft, dasselbe aber dem B. Hans Haas gegen das Haus zum Finkenberg, auch bei der Gaupforte auf St. Stephansberg, zwischen Christmann Weingartsman und Johann Sambstag, Wagner, vertauscht. Dieses Haus übergeben sie an Tochtermann und Tochter; diese übernehmen folgende Belastungen und Einnahmen: 1) 45 fl. der Bruderschaft von St. Stephan abzulegen oder zu verzinsen; 2) 50 fl. nach Flörsheim ausgeliehenes Geld, das aus dem väterlichen Erbe der Agnes stammt. Z.: Meister Hans Haaß und Nikolaus Betz.

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