Expo 2000 - Der Pavillon des Josef Wund
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/002 D993106/104
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/002 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 1999
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 1999 >> April 1999
Montag, 5. April 1999
Weitgehend unbeobachtet von der Öffentlichkeit entsteht auf dem Weltausstellungsgelände in Hannover der deutsche Pavillon, ein Gebäude von der Fläche eines Fußballplatzes und fast völlig aus Glas. Gebaut und bezahlt wird das 110 Millionen Mark teure Gebäude von dem Friedrichshafener Architekten, Josef Wund. Für die fünfmonatige Vermietung während der Weltausstellung erhält er 79 Millionen Mark. Zu diesem Projekt kam Wund durch Zufall: Der Expo-Gesellschaft fiel zunächst der Investor aus und kurz vor Baubeginn auch noch der preisgekrönte Architekt. Wund sprang für beide ein. Innerhalb von zehn Tagen konzipierte er den deutschen Pavillon nach seinen Vorstellungen neu. Während die Expo-Gesellschaft immer noch davon ausgeht, das Gebäude werde ein Aushängeschild für das Gastgeberland Deutschland werden, befürchten Architektenkollegen das Schlimmste. Wund, der als Sohn eines Pferdekutschers geboren wurde und seine Karriere als Maurer begann, ist entschlossen, sein Können unter Beweis zu stellen.
SWR 1
0:26:00; 0'26
Audio-Visuelle Medien
Breul, Birgit
Fleischer, Torsten
Hasenkamp, Oliver
Jost, Peter
Nagler, Florian
Wund, Josef
Friedrichshafen FN
Hannover H
Architektur
Ausstellung; Expo 2000 Hannover
Bauwerk
Berufswelt: Architekt
Finanzierung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.01.0005, 15:29 MEZ
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