Zinsbefreiung von Gütern zu Englis durch die Äbtissin von Wetter
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Urk. 18, 132
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1271 Nov. 8
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1270-1279
[Wetter], 1271 November 8
Ausf. Perg. - Urspr. 2 Sg. anh.: 1. SpitzovSg. der Äbtissin von Wetter; U.: [...] ELIZABET DEI GR[...]ATISSE I WETT[...], Abb. Küch: Siegel (wie Nr.5) S.284 Nr.7. 2. fehlt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec anno domini 1271 in octava Omnium sanctorum in cappella sancti Andree apostoli
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Elisabeth (E.), Äbtissin von Wetter, bekundet mit Zustimmung ihres Konvents, daß zum Ausgleich für den Schaden, den der verstorbene Volpert von Remsfeld (Rimegozfelde), der sich als Ministeriale ihres Stifts bezeichnete, den von ihr dem Abt Johann (Io.) und dem Konvent von Cappel Prämonstratenserordens verliehenen Gütern in Englis (Engelgis) zugefügt hatte, von seiten Cappels erst nach ihrem Tode 12 s. Wetterauer d. (Wetherebiensium denariorum) jährlich zu Martini an das Stift Wetter gezahlt werden sollen und der Rückstand erlassen wird.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (14.Jh.) Super bonis in Engelgis soluentibus quondam abbatisse in Wettere. (Inventar 1527) xvi
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Kanoniker Heinrich von Goßfelden (Gozuelt) und Gottfried
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Minne Pleban von Seelheim (Selheim)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Cappeler Priester und Brüder Heinrich Cellerar und Wipodo
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 42v-43r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Eckhardt: Die oberhessischen Klöster (wie Nr.57) Nr.563
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.112 f.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Elisabeth (E.), Äbtissin von Wetter, bekundet mit Zustimmung ihres Konvents, daß zum Ausgleich für den Schaden, den der verstorbene Volpert von Remsfeld (Rimegozfelde), der sich als Ministeriale ihres Stifts bezeichnete, den von ihr dem Abt Johann (Io.) und dem Konvent von Cappel Prämonstratenserordens verliehenen Gütern in Englis (Engelgis) zugefügt hatte, von seiten Cappels erst nach ihrem Tode 12 s. Wetterauer d. (Wetherebiensium denariorum) jährlich zu Martini an das Stift Wetter gezahlt werden sollen und der Rückstand erlassen wird.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (14.Jh.) Super bonis in Engelgis soluentibus quondam abbatisse in Wettere. (Inventar 1527) xvi
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Kanoniker Heinrich von Goßfelden (Gozuelt) und Gottfried
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Minne Pleban von Seelheim (Selheim)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Cappeler Priester und Brüder Heinrich Cellerar und Wipodo
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 42v-43r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Eckhardt: Die oberhessischen Klöster (wie Nr.57) Nr.563
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.112 f.
Nouerint vniuersi tam presentes quam posteri quod nos E. dei gratia abbatissa in Wethere de voluntate et consensu nostri conuentus pro dampno quod intulit Wolpertus de Rimegozfelde bone memorie, qui se ministerialem nostrum asseruit, pro bonis in Engelgis que contulimus venerabilibus viris domino Io. abbati et conuentui ordinis Premonstratensis in Cappella, ita ut ecclesie nostre in festo sancti Martini episcopi post obitum nostrum xii solidos Wetherebiensium denariorum annuatim persoluant et de persoluendo residuo perpetuo sint liberati. Ne autem de abbatissa in posterum que pro tunc temporis nobis substituta fuerit a monasterio premisso requiratur in debitis presentem litteram ipsis contulimus sigillis nostris et capituli nostri uidelicet roboratam ...
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.03.6026, 09:43 MEZ