Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 20 a Bü 121
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 20 a Kunstkammer (Kunstkabinett)
Kunstkammer (Kunstkabinett) >> 1. Inventare, Zugangs- und Abgabeverzeichnisse >> 1.8 Zeitraum 1785 - 1791
a) Notamina über die Sturzrelation bei der Kunstkammer:
Plan der zum Sturz von 1784/85 gehörigen Akten:
- Lit. A: weiterhin aktuelles Zuwachsverzeichnis (A 20 a Bü 117 Nr. 1)
- Lit. X: "das alte 1776er Inventar";
- Lit. R: Abgangsverzeichnis (A 20 a Bü 114);
- Lit. B, E-O, Q: Verzeichnisse der an andere Orte verlagerten Stücke (vgl. A 20 a Bü 120);
- Lit. C: Neuer Ausschuss (vgl. A 20 a Bü 130 fol. 227-245);
- Lit. P und Y: Verzeichnis der abgegebenen exotischen Manuskripte
- Lit. K: Bescheinigung der Abgabe dieser Manuskripte
Vgl. A 20 a Bü 120.
1 Folioblatt.
b) Notamina zu den Akten Lit. A, B, C, E, K, Q (vgl. A 20 a Bü 120):
Kritische Kommentare der Bestandsprüfer zu den jeweiligen Verzeichnissen, in denen auf Unstimmigkeiten zwischen einzelnen Aktenstücken, fehlende Objekte, missverständliche Inventurvermerke und andere Probleme bei der Bestandsaufnahme hingewiesen wird, sowie diesbezügliche, nachträglich hinzugefügte Stellungnahmen des verantwortlichen Antiquars, Professor Johann Friedrich Vischer. Zum Teil sind weitere Kommentare von dritter Hand hinzugefügt. Vgl. A 20 a Bü 120.
1 Foliobogen, 5 Folioblätter
c) Notamina über Objekte, die aufgrund ihrer Verlagerung an andere Orte nicht in das aktuelle Inventar "Lit. D" eingetragen wurden, daher aus früheren Akten extrahiert und in das neue Inventar (vgl. A 20 a Bü 130) eingetragen werden müssen.
NB: Dieses Dokument ist nach einer Aufstellungssystematik der Kunstkammer gegliedert, die zwischen 1770 und 1776 in Gebrauch war, wobei die entsprechenden Inventare nur teilweise erhalten sind (vgl. die Bezeichnungen in A 20 a Bü 81-86, 91, 93-106, 109), jedoch wohl anlässlich des Umzugs in das Herrenhaus wieder aufgegeben und im Gesamtinventar von 1777 (A 20 a Bü 116, Bü 15 Nr. 1-4, Bü 115) nicht mehr verwendet wurde. Die Randvermerke in den Verzeichnissen von 1762/63 (A 20 a Bü 58 bis Bü 70) beziehen sich auf diese Ordnung:
- Lit. A: Einschalige Muscheln und Schnecken, jedoch keine Pflanzen oder anderen Meerestiere ("Concha univalves et Cochleae nec non Plantae et Alia Marina"), vgl. Folgeverzeichnis: Gesamtinventar von 1777 (A 20 a Bü 15 Nr. 2);
- Lit. C: Pretiosenkabinett, s. Inventar von 1776 (A 20 a Bü 106);
- Lit. D, E, F, P: Erzstufen von Ganz- und Halbmetallen, vgl. Folgeverzeichnis: Gesamtinventar von 1777 (A 20 a Bü 116 sowie Bü 15 Nr. 1);
- Lit. G: Tiere und Pflanzen ("Animalia et Vegetab."), vgl. Folgeverzeichnis: Gesamtinventar von 1777 (A 20 a Bü 15 Nr. 2 und 3);
- Lit. H: Fossilien ("Fossilia"), vgl. Folgeverzeichnis: Gesamtinventar von 1777 (A 20 a Bü 15 Nr. 1);
- Lit. J: Mineralien und in Tieren gefundene Steine ("Mineralia et Lapides nonnulli in animalibus inventi"), vgl. Folgeverzeichnis: Gesamtinventar von 1777 (A 20 a Bü 116 und Bü 15 Nr. 1);
- Lit. K und N: Mineralien ("Mineralia"), vgl. Folgeverzeichnis: Gesamtinventar von 1777 (A 20 a Bü 116 und Bü 15 Nr. 1);
- Lit. M: Tiere ("Animalia"), vgl. Folgeverzeichnis: Gesamtinventar von 1777 (A 20 a Bü 15 Nr. 2);
- Lit. O: Korallen und Meeresgewächse ("Coralli et Plantae Marinae"), vgl. Folgeverzeichnis: Gesamtinventar von 1777 (A 20 a Bü 15 Nr. 1 und 3);
- Lit. R: wissenschaftliche Instrumente ("Mathematica"), s. Inventar von 1776 (A 20 a Bü 109);
- Lit. T V Artefacta: Kunsthandwerk, s. Inventar von 1776 (A 20 a Bü 94); - Lit. T V Metallica: Bronzen, s. Inventar von 1776 (A 20 a Bü 93);
- Lit. X: Waffenschrank ("Armamentarium"), s. Inventar von 1776 (A 20 a Bü 95);
- Lit. Y Z: Exotische Objekte ("Exotica"), s. Inventar von 1776 (A 20 a Bü 96);
- Lit. T Z: Frei im Raum aufgestellte Stücke, vgl. Inventar von 1776 (A 20 a Bü 97);
- Antikensammlung ("Inventarium über die auffgestelte antique Steine"), s. Inventar von 1776 (A 20 a Bü 98);
- Ausschuss in Kasten T V, s. Verzeichnis von 1776 (A 20 a Bü 99 und 103);
- Ausschuss in Tisch B, s. Verzeichnis von 1776 (A 20 a Bü 99 und 100);
- In der Kunstkammer verbliebene Gemälde, s. Verzeichnis von 1776 (A 20 a Bü 108)
- Rumpelkammer, s. Verzeichnis von 1776 (A 20 a Bü 104, 105)
- Ausschuss in Kasten D, s. Verzeichnis von 1776 (A 20 a Bü 99 c), 101)
- Ausschuss in Kasten J, s. Verzeichnis von 1776 (A 20 a Bü 99 b), 102).
3 Foliobögen
Plan der zum Sturz von 1784/85 gehörigen Akten:
- Lit. A: weiterhin aktuelles Zuwachsverzeichnis (A 20 a Bü 117 Nr. 1)
- Lit. X: "das alte 1776er Inventar";
- Lit. R: Abgangsverzeichnis (A 20 a Bü 114);
- Lit. B, E-O, Q: Verzeichnisse der an andere Orte verlagerten Stücke (vgl. A 20 a Bü 120);
- Lit. C: Neuer Ausschuss (vgl. A 20 a Bü 130 fol. 227-245);
- Lit. P und Y: Verzeichnis der abgegebenen exotischen Manuskripte
- Lit. K: Bescheinigung der Abgabe dieser Manuskripte
Vgl. A 20 a Bü 120.
1 Folioblatt.
b) Notamina zu den Akten Lit. A, B, C, E, K, Q (vgl. A 20 a Bü 120):
Kritische Kommentare der Bestandsprüfer zu den jeweiligen Verzeichnissen, in denen auf Unstimmigkeiten zwischen einzelnen Aktenstücken, fehlende Objekte, missverständliche Inventurvermerke und andere Probleme bei der Bestandsaufnahme hingewiesen wird, sowie diesbezügliche, nachträglich hinzugefügte Stellungnahmen des verantwortlichen Antiquars, Professor Johann Friedrich Vischer. Zum Teil sind weitere Kommentare von dritter Hand hinzugefügt. Vgl. A 20 a Bü 120.
1 Foliobogen, 5 Folioblätter
c) Notamina über Objekte, die aufgrund ihrer Verlagerung an andere Orte nicht in das aktuelle Inventar "Lit. D" eingetragen wurden, daher aus früheren Akten extrahiert und in das neue Inventar (vgl. A 20 a Bü 130) eingetragen werden müssen.
NB: Dieses Dokument ist nach einer Aufstellungssystematik der Kunstkammer gegliedert, die zwischen 1770 und 1776 in Gebrauch war, wobei die entsprechenden Inventare nur teilweise erhalten sind (vgl. die Bezeichnungen in A 20 a Bü 81-86, 91, 93-106, 109), jedoch wohl anlässlich des Umzugs in das Herrenhaus wieder aufgegeben und im Gesamtinventar von 1777 (A 20 a Bü 116, Bü 15 Nr. 1-4, Bü 115) nicht mehr verwendet wurde. Die Randvermerke in den Verzeichnissen von 1762/63 (A 20 a Bü 58 bis Bü 70) beziehen sich auf diese Ordnung:
- Lit. A: Einschalige Muscheln und Schnecken, jedoch keine Pflanzen oder anderen Meerestiere ("Concha univalves et Cochleae nec non Plantae et Alia Marina"), vgl. Folgeverzeichnis: Gesamtinventar von 1777 (A 20 a Bü 15 Nr. 2);
- Lit. C: Pretiosenkabinett, s. Inventar von 1776 (A 20 a Bü 106);
- Lit. D, E, F, P: Erzstufen von Ganz- und Halbmetallen, vgl. Folgeverzeichnis: Gesamtinventar von 1777 (A 20 a Bü 116 sowie Bü 15 Nr. 1);
- Lit. G: Tiere und Pflanzen ("Animalia et Vegetab."), vgl. Folgeverzeichnis: Gesamtinventar von 1777 (A 20 a Bü 15 Nr. 2 und 3);
- Lit. H: Fossilien ("Fossilia"), vgl. Folgeverzeichnis: Gesamtinventar von 1777 (A 20 a Bü 15 Nr. 1);
- Lit. J: Mineralien und in Tieren gefundene Steine ("Mineralia et Lapides nonnulli in animalibus inventi"), vgl. Folgeverzeichnis: Gesamtinventar von 1777 (A 20 a Bü 116 und Bü 15 Nr. 1);
- Lit. K und N: Mineralien ("Mineralia"), vgl. Folgeverzeichnis: Gesamtinventar von 1777 (A 20 a Bü 116 und Bü 15 Nr. 1);
- Lit. M: Tiere ("Animalia"), vgl. Folgeverzeichnis: Gesamtinventar von 1777 (A 20 a Bü 15 Nr. 2);
- Lit. O: Korallen und Meeresgewächse ("Coralli et Plantae Marinae"), vgl. Folgeverzeichnis: Gesamtinventar von 1777 (A 20 a Bü 15 Nr. 1 und 3);
- Lit. R: wissenschaftliche Instrumente ("Mathematica"), s. Inventar von 1776 (A 20 a Bü 109);
- Lit. T V Artefacta: Kunsthandwerk, s. Inventar von 1776 (A 20 a Bü 94); - Lit. T V Metallica: Bronzen, s. Inventar von 1776 (A 20 a Bü 93);
- Lit. X: Waffenschrank ("Armamentarium"), s. Inventar von 1776 (A 20 a Bü 95);
- Lit. Y Z: Exotische Objekte ("Exotica"), s. Inventar von 1776 (A 20 a Bü 96);
- Lit. T Z: Frei im Raum aufgestellte Stücke, vgl. Inventar von 1776 (A 20 a Bü 97);
- Antikensammlung ("Inventarium über die auffgestelte antique Steine"), s. Inventar von 1776 (A 20 a Bü 98);
- Ausschuss in Kasten T V, s. Verzeichnis von 1776 (A 20 a Bü 99 und 103);
- Ausschuss in Tisch B, s. Verzeichnis von 1776 (A 20 a Bü 99 und 100);
- In der Kunstkammer verbliebene Gemälde, s. Verzeichnis von 1776 (A 20 a Bü 108)
- Rumpelkammer, s. Verzeichnis von 1776 (A 20 a Bü 104, 105)
- Ausschuss in Kasten D, s. Verzeichnis von 1776 (A 20 a Bü 99 c), 101)
- Ausschuss in Kasten J, s. Verzeichnis von 1776 (A 20 a Bü 99 b), 102).
3 Foliobögen
1 Fasz.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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Namensnennung 3.0 Deutschland