D Rep. 885-02 Berliner Kammeroper e.V. (Bestand)
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D Rep. 885-02
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> D Bestände ab 1990 >> D 7 Organisationen und Vereine >> D 7.3 Vereine und Verbände
1981 - 2012
Vorwort: D Rep. 885-02 - Berliner Kammeroper e.V.
1. Institutionsgeschichte
Das Ensemble der Berliner Kammeroper wurde 1981 von von Henry Akina and Brynmor Jones gegründet und existierte bis 2013 an wechselnden Spielstätten.
Seit 2004 konzentrierte sich die Berliner Kammeroper auf die Erarbeitung zeitgenössischer Kammeropern und Uraufführungen. Sämtliche Produktionen waren Berliner Erstaufführungen. Viele Inszenierungen wurden als in- und ausländische Koproduktionen erarbeitet oder gingen auf Gastspielreise.
Von 1996 bis 2002 war Brynmor Jones künstlerischer Leiter, 2002–2012 lag die künstlerische Leitung bei Kay Kuntze. 2012/13 bestand das Leitungsteam aus Katharina Tarján (Dramaturgie/Öffentlichkeitsarbeit) und Karin Lindner (Produktionsleitung).
Nachdem der Berliner Senat im Sommer 2010 entschieden hatte, die Kammeroper nicht weiter im Rahmen der Basisförderung zu unterstützen, unterzeichneten 2.338 Menschen eine Online-Petition zum Erhalt der Kammeroper. In zahlreichen Briefen an den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit sowie den Kulturstaatssekretär André Schmitz wurde die Forderung laut, die Kammeroper als wichtigen Bestandteil der Berliner Musiktheaterszene zu erhalten; auch im Berliner Abgeordnetenhaus wurden wiederholt Anfragen zur Situation der Kammeroper gestellt. 2013 wurde der Spielbetrieb dennoch eingestellt.
Die Inszenierungen wurden in verschiedenen Berliner Spielstätten gezeigt, darunter im Konzerthaus Berlin, im Admiralspalast, im Saalbau Neukölln, in der ehemaligen Schaubühne am Halleschen Ufer, im Hansa-Theater und überwiegend im Hebbel-Theater.
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand wurde 2019 dem Landesarchiv als Schenkung von Katharina Tarján übergeben. Der Bestand enthält 1,8 lfm Programmhefte, Partituren und Presseordner. Die Plakate wurden der Plakatsammlung des Landesarchiv übergeben und die AV-Medien (Fotos, Postkarten, VHS-Kasetten, Musikkasetten) wurden ebenfalls dem Sammlungsbereich des Landesarchivs zugeordnet.
3. Verwandte Verzeichnungseinheiten
4. Literatur
Peter Meisel: 10 Jahre Berliner Kammeroper. Edition Hentrich, Berlin 1991, ISBN 3-89468-010-5.
1. Institutionsgeschichte
Das Ensemble der Berliner Kammeroper wurde 1981 von von Henry Akina and Brynmor Jones gegründet und existierte bis 2013 an wechselnden Spielstätten.
Seit 2004 konzentrierte sich die Berliner Kammeroper auf die Erarbeitung zeitgenössischer Kammeropern und Uraufführungen. Sämtliche Produktionen waren Berliner Erstaufführungen. Viele Inszenierungen wurden als in- und ausländische Koproduktionen erarbeitet oder gingen auf Gastspielreise.
Von 1996 bis 2002 war Brynmor Jones künstlerischer Leiter, 2002–2012 lag die künstlerische Leitung bei Kay Kuntze. 2012/13 bestand das Leitungsteam aus Katharina Tarján (Dramaturgie/Öffentlichkeitsarbeit) und Karin Lindner (Produktionsleitung).
Nachdem der Berliner Senat im Sommer 2010 entschieden hatte, die Kammeroper nicht weiter im Rahmen der Basisförderung zu unterstützen, unterzeichneten 2.338 Menschen eine Online-Petition zum Erhalt der Kammeroper. In zahlreichen Briefen an den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit sowie den Kulturstaatssekretär André Schmitz wurde die Forderung laut, die Kammeroper als wichtigen Bestandteil der Berliner Musiktheaterszene zu erhalten; auch im Berliner Abgeordnetenhaus wurden wiederholt Anfragen zur Situation der Kammeroper gestellt. 2013 wurde der Spielbetrieb dennoch eingestellt.
Die Inszenierungen wurden in verschiedenen Berliner Spielstätten gezeigt, darunter im Konzerthaus Berlin, im Admiralspalast, im Saalbau Neukölln, in der ehemaligen Schaubühne am Halleschen Ufer, im Hansa-Theater und überwiegend im Hebbel-Theater.
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand wurde 2019 dem Landesarchiv als Schenkung von Katharina Tarján übergeben. Der Bestand enthält 1,8 lfm Programmhefte, Partituren und Presseordner. Die Plakate wurden der Plakatsammlung des Landesarchiv übergeben und die AV-Medien (Fotos, Postkarten, VHS-Kasetten, Musikkasetten) wurden ebenfalls dem Sammlungsbereich des Landesarchivs zugeordnet.
3. Verwandte Verzeichnungseinheiten
4. Literatur
Peter Meisel: 10 Jahre Berliner Kammeroper. Edition Hentrich, Berlin 1991, ISBN 3-89468-010-5.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 AM CEST