Imagina Frau von Geroldseck (-eckin) und ihr Sohn Johann bekunden: ihre Verwandten (consang.), die Brüder Simon und Johann Grafen von Sp., hatten versprochen, von den Wormser (Wormat.) Juden Heilmann und Isaak unter Bürgenstellung geliehene 110 Pfund Heller samt Zinsen für die Aussteller zurückzuzahlen. Diese befreien die Brüder nun von dieser Verpflichtung und geloben, sie schadlos zu halten. Bei einer möglichen Schadenfestsetzung soll das bloße Wort der Grafen genügen. (1) Imagina und ihr Sohn (2) Johann siegeln.
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Imagina Frau von Geroldseck (-eckin) und ihr Sohn Johann bekunden: ihre Verwandten (consang.), die Brüder Simon und Johann Grafen von Sp., hatten versprochen, von den Wormser (Wormat.) Juden Heilmann und Isaak unter Bürgenstellung geliehene 110 Pfund Heller samt Zinsen für die Aussteller zurückzuzahlen. Diese befreien die Brüder nun von dieser Verpflichtung und geloben, sie schadlos zu halten. Bei einer möglichen Schadenfestsetzung soll das bloße Wort der Grafen genügen. (1) Imagina und ihr Sohn (2) Johann siegeln.
Grafschaft Sponheim Urkunden, BayHStA, Grafschaft Sponheim Urkunden 113
Sp. U 354
Grafschaft Sponheim Urkunden
Grafschaft Sponheim Urkunden >> 1301-1350
1304 Dezember 14
Grafschaft Sponheim Urkunden
Urkunden
lat
Originaldatierung: "Datum a. d. 1304 in crastino Lucie virginis Idus Decembris."
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1304
Monat: Dezember
Tag: 14
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 113. Sgg. abh., hbraun, 1) spitzoval, 6 x 3,4 cm DM, besch. 2) rund, 5,5 cm DM, besch. Abschr.: KA 67/1354 fol. 208'. M 387/20.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1304
Monat: Dezember
Tag: 14
Äußere Beschreibung: Ausf.: M Gft. Sp. U 113. Sgg. abh., hbraun, 1) spitzoval, 6 x 3,4 cm DM, besch. 2) rund, 5,5 cm DM, besch. Abschr.: KA 67/1354 fol. 208'. M 387/20.
Siegel wurde schon Rest.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:40 MESZ
CC0 1.0 Universell