Graf Friedrich Fugger von Kirchberg [Oberkirchberg Gde. Illerkirchberg/Alb-Donau-Kreis] und Weißenhorn [Lkr. Neu-Ulm] bekennt, dass ihm als derzeitigem Inhaber der Grafschaft Kirchberg und der Herrschaft Wullenstetten ("Wuelenstetten") [Stadt Senden/Lkr. Neu-Ulm] aufgrund der Vormundschaft für den Sohn seines verstorbenen Vetters Graf Oktavian Sekundus Fugger Ferdinand Johann Wilhelm von Stotzingen [Niederstotzingen/Lkr. Heidenheim] zu Dischingen ("Thischingen") [Oberdischingen/Alb-Donau-Kreis] und Heudorf [Gde. Dürmentingen/Lkr. Biberach] als Lehnsträger seines Bruders Sigismund Wilhelm von Stotzingen, derzeit Obervogt in Blaubeuren ("Blawbeyren") [Alb-Donau-Kreis], mitgeteilt hat, dass sein Bruder einen zur Hälfte von der Grafschaft Kirchberg und zur Hälfte von der Grafschaft Heiligenberg [Bodenseekreis] zu Lehen rührenden Hof in Ringingen [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis] an den Ulmer Bürgermeister Johann Jakob Schad verkaufen möchte. Er hat ihn daher um seine lehnsherrliche Zustimmung zu dem Verkauf gebeten. Diese wird hiermit unter der Bedingung erteilt, dass der Käufer den derzeitigen Inhaber des Hofes bei der katholischen Konfession belässt.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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