Ulrich von Essendorf, genannt von "Muelbuech"1), verkauft an die Brüder Burkart, Berchtolt und Konrad vom Stain, Söhne des verstorbenen Berchtolt vom Stain von Klingenstein, den man nennt den Halbritter, und allen ihren Erben sowie ihren Pflegern Herrn Brun von Hertenstein, Herrn Burkart von "Elbach"2), dem Langen, und Herrn Waltz vom Stain zum Reichenstein, Ritter, und deren Nachfolgern als Pfleger für 1550 lb h seine näher beschriebenen Güter in Unterstadion ("Nidren Stadgun"), die Vogtei mit allem Zubehör, sowie die Leute und Güter, die er von Kloster Ochsenhausen gekauft hat. Als Bürgen stellt er die festen ehrbaren Herren Berchtolt und Konrad vom Stain von Rechtenstein, Gebrüder, Herrn Berchtolt vom Stain vom Klingenstein, alle drei Ritter, Burkart vom Stain von Arnegg, Waltz von Stain, gesessen zu Rechtenstein, Konrad Kaduß von Essendorf, seinen Vetter, Hans "Ozilen", Heinrich von Sulmetingen, Hans von Warthausen und Hans den Wucherer, Bürger zu Ehingen, die den Käufern gegebenenfalls Geiselschaft leisten.
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Ulrich von Essendorf, genannt von "Muelbuech"1), verkauft an die Brüder Burkart, Berchtolt und Konrad vom Stain, Söhne des verstorbenen Berchtolt vom Stain von Klingenstein, den man nennt den Halbritter, und allen ihren Erben sowie ihren Pflegern Herrn Brun von Hertenstein, Herrn Burkart von "Elbach"2), dem Langen, und Herrn Waltz vom Stain zum Reichenstein, Ritter, und deren Nachfolgern als Pfleger für 1550 lb h seine näher beschriebenen Güter in Unterstadion ("Nidren Stadgun"), die Vogtei mit allem Zubehör, sowie die Leute und Güter, die er von Kloster Ochsenhausen gekauft hat. Als Bürgen stellt er die festen ehrbaren Herren Berchtolt und Konrad vom Stain von Rechtenstein, Gebrüder, Herrn Berchtolt vom Stain vom Klingenstein, alle drei Ritter, Burkart vom Stain von Arnegg, Waltz von Stain, gesessen zu Rechtenstein, Konrad Kaduß von Essendorf, seinen Vetter, Hans "Ozilen", Heinrich von Sulmetingen, Hans von Warthausen und Hans den Wucherer, Bürger zu Ehingen, die den Käufern gegebenenfalls Geiselschaft leisten.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 59 U 7
Oberamt Ehingen Nr. 30
B 59 Bü 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 59 Landvogtei Schwaben/Oberamt Altdorf
Landvogtei Schwaben/Oberamt Altdorf >> Urkunden
1374 Juli 21 ("Sanct Marien Magdalenen Abent")
Urkunden
Siegler: Sr.: A., Bürgen
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: aufgedr. Lacksg. der Landvogtei Schwaben u. der Stadionschen Kanzlei
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften des Registrators (der Landvogtei) Jacob Niclas Welz u. des Obervogts (der Gf. v. Stadion) Franz Anthoni E
Besonderheiten: Pap.heft, 13 S.
Anmerkungen: 1) verschrieben für Mittelbach 2) verschrieben für Erbach
Überlieferungsart: Abschrift
Siegelbeschreibung: aufgedr. Lacksg. der Landvogtei Schwaben u. der Stadionschen Kanzlei
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Unterschriften des Registrators (der Landvogtei) Jacob Niclas Welz u. des Obervogts (der Gf. v. Stadion) Franz Anthoni E
Besonderheiten: Pap.heft, 13 S.
Anmerkungen: 1) verschrieben für Mittelbach 2) verschrieben für Erbach
Eisenreich, Franz Anthoni, Obervogt
Erbach, Burkart von
Essendorf, Ulrich von
Hertenstein, Brun von
Kaduß, Konrad
Ozilen, Hans
Stain von Arnegg, Burkhart vom
Stain zu Klingenstein, Berthold vom; um 1351-1391
Stain zu Klingenstein, Konrad vom, 14. Jh.
Stain zum Rechtenstein, Berchtolt vom; Ritter
Stain zum Rechtenstein, Konrad vom; Ritter
Sulmetingen, Heinrich
Warthausen, Hans von
Welz, Jakob Niklas; Registrator
Wucherer, Hans, der
Arnegg : Blaustein UL
Ehingen (Donau) UL
Essendorf = Unteressendorf : Hochdorf BC
Klingenstein : Blaustein UL
Mittelbuch : Ochsenhausen BC
Ochsenhausen BC; Kloster
Rechtenstein UL
Unterstadion UL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ