Interzession des Hartensteinischen Pflegers zugunsten der kurbayerischen Untertanen in Artelshofen, welche Anteil am Gemeindewald begehren
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E 49/II Nr. 1341
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
18.03.1732 - 01.11.1738
Enthält:
1732 März 18: Schreiben des Pflegers zu Hartenstein, Ferdinand Wilhelm von Lützelbourg, an Hieronymus Wilhelm Ebner in Nürnberg.
Beschwerde der Hartensteinischen Untertanen in Artelshofen, dass sie bei der Holzanweisung keinen Anteil am Artelshofener Gemeinholz erhalten. Genannt sind: Der Müller Salomon Heumann, der Wirt Hans Scharrer, sowie Friedrich Scharrer, Hans Raumb und Georg Scharrer.
Dabei: Notizzettel Ebners (?) zu diesem Thema. U.a. Extrakt aus dem Gemeinbüchlein:
Die beiden Dörfer haben kein gemeinsames Holz. Unterartelshofen hat sein Holz an der Sandleite im Engental, an das Herrschaftliche Holz und das des Oberndorfs stossend. Keinen Anteil haben der Hartensteinische Müller und die angemaßte Wirtschaft. Weiter hat Unterartelshofen ein Gesträuß beim Pfaffenbrünnlein, an den öden Viehtrieb, Aubühel und den Weg stoßend.
Oberartelshofen hat einen Holzberg, genannt im BrunnWallach, geht die Wasserheng hinauf bis an das Herrenholz. Außerdem zum Schönbrunnen an der Hauleiten, stößt an die Enzendörfer Gemeinde und an den Fuch Buhel. (= Furtbühl?). Noch ein Holz an der Hopfenleite, stößt an die Enzendorfer Gemeinde bis an des Steinbachs Wiese.
Dazu:
Ein undatiertes PS des Pflegers Hartenstein erwähnt die Gemeindeordnung von 1537.
1732 April 6: Protokoll, Artelshofen.
Eine Befragung ergab, dass nicht nur seit Menschengedenken, sondern, wie aus den Erzählungen der Vorfahren bekannt, zu keiner Zeit den Kurbayerischen Untertanen Anteil am Gemeinholz zugekommen wäre.
Die Sache wiederholt sich
1738 Juli 16: Schreiben des Pflegers zu Hartenstein, Ferdinand Wilhelm von Lützelbourg, an Hieronymus Wilhelm Ebner in Nürnberg.
Beschwerde wegen der Waldzuteilung. Genannt sind: Müller Heumann, Wirt Scharrer, sowie Conrad Mayer.
1738 September: Protokoll, Artelshofen.
Aussage des Gemeindeältesten, Hans Grötsch, 87 Jahre alt, in Oberartelshofen geboren und aufgewachsen. Er kann sich nicht entsinnen, dass je die Kurbayerischen Untertanen Wald zugeteilt bekommen hätten.
Dazu:
2 Entwürfe Ebners für das (abschlägige) Antwortschreiben.
Letztes Datum: 1738 November 1.
Dabei ein als Tektur zweitverwendeter Zettel.
Quittung des Georg Stephan Bayer für Hauszins und Wein, Nürnberg 7. September 1664.
1732 März 18: Schreiben des Pflegers zu Hartenstein, Ferdinand Wilhelm von Lützelbourg, an Hieronymus Wilhelm Ebner in Nürnberg.
Beschwerde der Hartensteinischen Untertanen in Artelshofen, dass sie bei der Holzanweisung keinen Anteil am Artelshofener Gemeinholz erhalten. Genannt sind: Der Müller Salomon Heumann, der Wirt Hans Scharrer, sowie Friedrich Scharrer, Hans Raumb und Georg Scharrer.
Dabei: Notizzettel Ebners (?) zu diesem Thema. U.a. Extrakt aus dem Gemeinbüchlein:
Die beiden Dörfer haben kein gemeinsames Holz. Unterartelshofen hat sein Holz an der Sandleite im Engental, an das Herrschaftliche Holz und das des Oberndorfs stossend. Keinen Anteil haben der Hartensteinische Müller und die angemaßte Wirtschaft. Weiter hat Unterartelshofen ein Gesträuß beim Pfaffenbrünnlein, an den öden Viehtrieb, Aubühel und den Weg stoßend.
Oberartelshofen hat einen Holzberg, genannt im BrunnWallach, geht die Wasserheng hinauf bis an das Herrenholz. Außerdem zum Schönbrunnen an der Hauleiten, stößt an die Enzendörfer Gemeinde und an den Fuch Buhel. (= Furtbühl?). Noch ein Holz an der Hopfenleite, stößt an die Enzendorfer Gemeinde bis an des Steinbachs Wiese.
Dazu:
Ein undatiertes PS des Pflegers Hartenstein erwähnt die Gemeindeordnung von 1537.
1732 April 6: Protokoll, Artelshofen.
Eine Befragung ergab, dass nicht nur seit Menschengedenken, sondern, wie aus den Erzählungen der Vorfahren bekannt, zu keiner Zeit den Kurbayerischen Untertanen Anteil am Gemeinholz zugekommen wäre.
Die Sache wiederholt sich
1738 Juli 16: Schreiben des Pflegers zu Hartenstein, Ferdinand Wilhelm von Lützelbourg, an Hieronymus Wilhelm Ebner in Nürnberg.
Beschwerde wegen der Waldzuteilung. Genannt sind: Müller Heumann, Wirt Scharrer, sowie Conrad Mayer.
1738 September: Protokoll, Artelshofen.
Aussage des Gemeindeältesten, Hans Grötsch, 87 Jahre alt, in Oberartelshofen geboren und aufgewachsen. Er kann sich nicht entsinnen, dass je die Kurbayerischen Untertanen Wald zugeteilt bekommen hätten.
Dazu:
2 Entwürfe Ebners für das (abschlägige) Antwortschreiben.
Letztes Datum: 1738 November 1.
Dabei ein als Tektur zweitverwendeter Zettel.
Quittung des Georg Stephan Bayer für Hauszins und Wein, Nürnberg 7. September 1664.
Archivale
Indexbegriff Person: Bayer, Georg Stefan
Indexbegriff Person: Ebner, Hieronimus Wilhelm
Indexbegriff Person: Grötsch, Hans
Indexbegriff Person: Heumann, Salomon
Indexbegriff Person: Lützelburg, Ferdinand Wilhelm Freiherr von
Indexbegriff Person: Mayer, Konrad
Indexbegriff Person: Raum, Hans
Indexbegriff Person: Scharrer, Friedrich
Indexbegriff Person: Scharrer, Georg
Indexbegriff Person: Scharrer, Hans
Indexbegriff Person: Steinbach, N
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Gemeindeordnung
Indexbegriff Person: Ebner, Hieronimus Wilhelm
Indexbegriff Person: Grötsch, Hans
Indexbegriff Person: Heumann, Salomon
Indexbegriff Person: Lützelburg, Ferdinand Wilhelm Freiherr von
Indexbegriff Person: Mayer, Konrad
Indexbegriff Person: Raum, Hans
Indexbegriff Person: Scharrer, Friedrich
Indexbegriff Person: Scharrer, Georg
Indexbegriff Person: Scharrer, Hans
Indexbegriff Person: Steinbach, N
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Gemeindeordnung
Artelshofen - Oberes Dorf
Artelshofen - Unteres Dorf
Artelshofen, Brunnwallach
Artelshofen, Engental - Sandleite
Artelshofen, Fuchsbühl? (s. Furtbühl)
Artelshofen, Furtbühl
Artelshofen, Gemeinholz
Artelshofen, Hauleite
Artelshofen, Herrenholz
Artelshofen, Hopfenleite
Artelshofen, Mühle
Artelshofen, Pechwirt - Von-Tetzel-Str. 4
Artelshofen, Pfaffenbrünnlein
Artelshofen, Sandleite im Engental
Artelshofen, Schönbrunnen - beim
Artelshofen, Viehtrieb öder
Artelshofen, Wasserheng
Enzendorf
Hartenstein
Pfleger, Hartenstein
Untertanen
Waldrecht
Waldzuteilung
Gemeindewald
Gemeindeordnung, Artelshofen
Flurname
Wirt
Müller, Artelshofen
Gemeindeältester
Protokoll
Zweitverwendung
Quittung
Hauszins
Weinlieferung
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.06.2025, 1:02 PM CEST
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