Werksangelegenheiten, insbesondere Untersuchungen von strafrechtlichen Vergehen und von Disziplinarvergehen (Sammelakte)
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10168 Grundherrschaft Burgk, Nr. 0172 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: E.5.
10168 Grundherrschaft Burgk
10168 Grundherrschaft Burgk >> 01. Steinkohlenwerk Burgk >> 01.02. Personalangelegenheiten >> 01.02.01. Beamte und Angestellte >> 01.02.01.07. Disziplinarangelegenheiten und Verhandlungen beim Disziplinarrat
1845 - 1846, 1858, 1868
Enthält: Beschwerde des Gutsbesitzers Georg Henker aus Mohorn über Beamte der König-Friedrich-August-Hütte, 1845.- Untersuchung der Fälschung der Kontobücher durch den Lagerverwalter Striegler auf der Friedrich-August-Hütte, 1846.- Beschwerde des Rechnungsführers Kämpf über den Schreiber Schmutzler, 1846.- Ansprüche des ehemaligen Gießermeisters Leopold Nestmann, 1846.- Einleitung einer Untersuchung gegen die Kohlenleserin Sophie Dittrich, geb. Reh, wegen Kohlendiebstahls, 1858.- Einleitung einer Voruntersuchung gegen den Kohlenmesser Johann Gottlieb Käppler aus Niederhäslich wegen Kohlendiebstahls, 1858.- Verfahren gegen den Fuhrmann Schulze und den Knecht Kaden wegen Fälschung und Täuschung, 1858.- Untersuchung gegen den Bergarbeiter Carl August Richter aus Gittersee wegen Verleumdung, 1868.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:21 MEZ
Hierarchie
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- 06.02 Sonstige Herrschaften (Tektonik)
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- 01.02.01. Beamte und Angestellte (Gliederung)
- 01.02.01.07. Disziplinarangelegenheiten und Verhandlungen beim Disziplinarrat (Gliederung)